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Als neuer sozialer Knotenpunkt im Süden der Mühlviertler Alm will sich die Kurgemeinde etablieren: Das neue Haus für Senioren der Diakonie und der Verein „Mehr Zeller Nachbarschaft“ sind die Eckpfeiler dafür.

Zweimal wurde am Bad Zeller Mittagstisch bereits gut in Gesellschaft gespeist. Foto: Hoser
Zweimal wurde am Bad Zeller Mittagstisch bereits gut in Gesellschaft gespeist. Foto: Hoser

Die Anlaufphase für das Haus für Senioren des Evangelischen Diakoniewerks hat begonnen. Derzeit wohnen bereits 14 Menschen in zwei Hausgemeinschaften am Sonnenweg. Im Vollbetrieb können 48 pflegebedürftige Frauen und Männer (ab Pflegestufe 3)

aufgenommen werden. Dazu kommen fünf barrierefreie Wohnungen mit Betreuung für Personen ab 60 Jahren, zwei sind bereits fertig, drei kommen im Frühling dazu. Die geplante Tagesbetreuung für Menschen im Alter im Haus für Senioren war bereits kurz in Betrieb, ist derzeit aber wegen mangelnden Zuspruchs eingestellt. „Wenn Bedarf besteht, kann die Tagesbetreuung jederzeit wieder starten“, weiß Bad Zells Amtsleiter Anton Hoser. Er gehört zu einer Gruppe engagierter Gemeindebürger, die sich unter dem Vereinsnamen „Mehr Zeller Nachbarschaft“ dafür einsetzen, das Haus für Senioren einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und ältere Menschen in verschiedenen Bereichen zu unterstützen. Hoser: „Derzeit bietet der Verein den Mitfahrdienst, den Besuchsdienst und den gemeinsamen Mittagstisch an.“ Bei letzterem treffen sich alle 14 Tage

alleinstehende Menschen jeden Alters, um gemeinsam im Gasthaus Populorum zu essen. Eine Kaffeerunde kommt jeden Donnerstagnachmittag zusammen. Bald wird diese ins Haus für Senioren übersiedeln. Hintergrund dafür ist, Hemmschwellen abzubauen. „Denn wenn jemand einmal institutionelle Pflege braucht, ist es sicher einfacher, wenn man das Haus für Senioren schon von gemütlichen Treffen her kennt“, erläutert der Amtsleiter.


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