Die Natur als Wetterprophet
BAD ZELL. In einer Zeit, als es noch keine Satellitenbilder und modernen Prognosen gab, beobachtete man das Verhalten der Natur, um den richtigen Zeitpunkt für das Säen, die Heumahd oder die Ernte zu erkennen. Naturwissenschaftliche Gesetze ermöglichen es Tieren und Pflanzen, etwa Schwankungen der Luftfeuchtigkeit und des Luftdrucks wahrzunehmen und darauf sichtbar zu reagieren. Wie Naturwetterkunde funktioniert, erklärt der Meteorologe Alexander Ohms am Donnerstag, 30. April, bei einem Vortrag im Pfarrhof Bad Zell.

“Der Wetterprofi wird erklären, wie die Zeichen der Natur für Wettervorhersagen zu deuten sind“, sagt Organisatorin Barbara Derntl vom Naturpark Mühlviertel. Ohms versucht, den Spagat zwischen der modernen Meteorologie und ihren komplexen Vorhersagemodellen und der Volkskunde mit den über Generationen überlieferten Wetterregeln zu schaffen. Als Autor von „Wetterprophet Natur“ hat der Wetterkundler viele Naturregeln einer Überprüfung unterzogen – und dabei Erstaunliches herausgefunden. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr, Eintritt: 5 Euro.


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