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BAD ZELL. Interessante Gespräche, Einblicke in die Pflegearbeit und eine zentrale Forderung gab es beim Besuch der Grünen im Haus der Senioren: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss Priorität haben.

  1 / 3   Landessprecherin Maria Buchmayr im Gespräch mit Dr. Johann Stroblmair (Geschäftsführer Diakoniewerk OÖ)

„Es war ein höchst eindrucksvoller, interessanter und informativer Besuch. Die vielen Gespräche haben uns einen tiefen Einblick in die Arbeitswelt der Pflege und Betreuung geben. Sie haben uns vor allem die immensen Herausforderungen einer rund-um-die-Uhr Arbeit vor Augen geführt - mit all den Schwierigkeiten, diese Tätigkeit mit der Familie zu vereinbaren. Wir danken sowohl der Geschäftsführung als auch den Mitarbeitern für die offenen Gespräche. Sie verdienen unsere Hochachtung, unseren Respekt und selbstverständlich jede politische Unterstützung“, betont die Grüne Landessprecherin Maria Buchmayr nach dem Besuch im „Haus für Senioren“ des Diakoniewerks Oberösterreich in Bad Zell am 1. Mai.

Wie gelingt diese Vereinbarung mit Familienleben und Betreuungspflichten, wie wird ein Rund-um-die-Uhr-Betrieb organisiert, welche Arbeitszeitmodelle werden eingesetzt und was braucht es, um diesen fordernden Job länger auszuüben und dabei auch gesund zu bleiben – das waren einige der zentralen Fragen dieses Besuchs. Gerade in der aktuellen Debatte zur Arbeitszeitflexibilisierung sind die Erfahrungen aus dem Pflegebereich besonders wertvoll. Sie zeigen die ganze Bandbreite an Hürden und Herausforderungen, die flexible Arbeitszeiten mit sich bringen und sie zeigen die nötigen Schritte. Buchmayr: „In der gesamten Debatte müssen die Wünsche und Bedürfnisse von Familien viel stärker beachtet werden. Flexiblere Arbeitszeiten werden nur machbar sein, mit einem massiven Ausbau der Kinderbetreuung. Und ein Arbeitgeber wird künftig nur dann attraktiv sein, wenn er auf die Lebensrealitäten der Familien eingeht und individuelle Modelle anbietet. Wir Grüne sehen uns durch diesen Besuch in unseren Positionen und Forderungen bestätigt. Wir sehen ihn auch als Teil eines permanenten Lernprozesses. In diesem Sinne werden wir selbstverständlich die Schilderungen und Anliegen der Belegschaft mitnehmen, die Erkenntnisse dieses Besuchs in unsere politische Arbeit einfließen lassen.“


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