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BERGERN. Gleich doppelt Grund zum Feiern hatte die Bevölkerung von Bergern dieses Wochenende. Zum einen besteht die Großgemeinde heuer seit 50 Jahren. Zum anderen konnte in Unterbergern der neue Dorfplatz mit seinem Nahversorger eröffnet werden, der von den Bewohnern selbst betrieben wird.

  1 / 50   Zum Abschluss des Festaktes ließen die Bergerner Kinder gemeinsam mit den Ehrengästen und Vertretern der Gemeinde 50 Luftballons steigen. Fotos: Brandt

Mit einem großen Festakt hat die Marktgemeinde Bergern am Samstag ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Denn im Jahr 1968 waren die damals noch eigenständigen Ortschaften zu einer Großgemeinde zusammengelegt worden. Zum runden Jubiläum hat die Gemeinde nun eine Festschrift herausgebracht, die von den einzelnen Vereinen und Institutionen selbst gestaltet wurde.

Bevölkerung schreibt Gemeindegeschichte weiter

Laut Bürgermeister Roman Janacek (ÖVP) blickt die Gemeinde nun bereits auf die kommenden 50 Jahre. Beim Festakt überreichte der Ortschef daher leere Mappen an Vertreter sämtlicher Institutionen. Diese sollen darin ihre Gedanken zu „Bergern 50 plus“ festhalten. Das Ergebnis soll beim kommenden Neujahrsempfang in Buchform präsentiert werden.

Lob für hohe Lebensqualität

Die hohe Lebensqualität in der Gemeinde würdigte Christoph Grünberger, der diesen Sommer zusammen mit seiner Freundin von Krems nach Bergern gezogen ist. „Wir haben seither schon oft erfahren, was Nachbarschaftshilfe und Gemeindeverbundenheit heißt“, so Grünberger. Das rege Vereinsleben und die intakte Infrastruktur lobte Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP).

Dorfzentrum eröffnet

Rechtzeitig zur Jubiläumsfeier ist die Gemeinde um ein wichtiges Infrastrukturprojekt reicher: Rund 600 Gäste kamen am Freitag zur Eröffnung des neuen Dorfzentrums in Unterbergern, der auch den langersehnten Nahversorger samt Café beherbergt. Das Geschäft wird von der Bevölkerung selbst in Form eines Vereins rund um Obmann Tobias Purkarth betrieben. Weiters besteht das Dorfzentrum aus einer neuen Gedesag-Wohnanlage, der Bibliothek und einem Dorfplatz, der künftig für Veranstaltungen genutzt werden soll.


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