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OBERBERGERN. Gegenüber von Volksschule und Kindergarten fand am 20. August der Spatenstich für zwei neue Regenrückhaltebecken statt. Sie sollen Oberbergern künftig bei Unwettern vor Überschwemmungen schützen.

  1 / 4   Nahmen den offiziellen ersten Spatenstich vor: (v. l.) Vizebürgermeister Karl Klein, Bürgermeister Roman Janacek (beide ÖVP), Christian Reisinger (Hydro Ingenieure), Gerald Rößl (Baufirma Swietelsky), Christian Braunstein (Hydro Ingenieure) und Roland Nagelmaier (Swietelsky). Foto: Brandt

Starkregen sorgte in vergangenen Jahren immer wieder für massive Überschwemmungen in Oberbergern. Die Straßen waren in Mitleidenschaft gezogen und die Bewohner kämpften mit dem Schlamm in Haus und Höfen. Damit soll nun in wenigen Monaten Schluss sein, denn die Gemeinde errichtet derzeit auf einem Grundstück gegenüber von Schule und Kindergarten zwei Regenrückhaltebecken.

„Gravierende Verbesserungen“

„Diese Maßnahme wird nie eine hunderprozentige Lösung sein, aber sie wird eine gravierende Verbesserung bringen“, versprach Bürgermeister Roman Janacek bei der Spatenstichfeier. Durch die Zunahme der Stark­regenereignisse habe das Bauprojekt eine große Bedeutung für Oberbergern. Die Gesamtkosten belaufen sich Janacek zufolge auf 530.000 Euro, von denen die Gemeinde selbst 106.000 Euro zu tragen habe. Die übrigen 424.000 Euro seien Fördermittel von EU, Land und Bund.

Fertigstellung noch heuer

Laut Projektleiter Christian Reisinger von der Firma Hydro Ingenieure werden zwei Regenrückhaltebecken errichtet, die mit einem Damm voneinander abgeteilt sind. Sie seien auf ein hundertjährliches Starkregen­ereignis ausgelegt und von einer rund 150 Meter langen Mauer umgeben. Die Fertigstellung ist Reisinger zufolge in drei bis vier Monaten geplant.


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