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BLINDENMARKT/ST. PÖLTEN. Udo Landbauer kehrt in den niederösterreichischen Landtag zurück und wird geschäftsführender Klubobmann der FPÖ in Niederösterreich. Der bisherige Vorsitzende Martin Huber muss sich aber nicht ganz von seinem Chefsessel verabschieden. Er bleibt weiterhin Klubobmann, allerdings ohne den Zusatz „geschäftsführend“. Das sei die beste Lösung gewesen, so Huber im Gespräch mit Tips.

Aus eins mach zwei: FP-Klubobmann Martin Huber (links) mit dem neuen geschäftsführenden FP-Klubobmann Udo Landbauer

Der politische Rückzug Udo Landbauers war nach der sogenannten Liederbuch-Affäre nur von kurzer Dauer. Seit gestern ist klar, dass Landbauer in den niederösterreichischen Landtag zurückkehren und die Funktion des geschäftsführenden Klubobmanns übernehmen wird. Martin Huber, der bisherige Klubobmann, bleibt Klubobmann – das Attribut „geschäftsführend“ bleibt Landbauer vorbehalten. „Wir werden uns als gleichberechtigte Partner die Arbeit aufteilen“, lässt Huber wissen. Dass es nun zwei Fraktionsvorsitzende gibt, sei die beste Lösung für alle Beteiligten gewesen, so der Blindenmarkter und begründet die nunmehrige „Doppelspitze“ mit der Größe des Bundeslandes und dem Zuwachs im FP-Klub seit den letzten Wahlen – die FPÖ ist derzeit mit acht Mandataren im Landtag vertreten, vor den Wahlen waren es vier. Die Entscheidung Landbauer zum geschäftsführenden Klubobmann zu machen, sei einstimmig gefällt worden. Dass Landbauer wieder politisch aktiv wird, war für Huber keine Überraschung: “Es war immer so vereinbart und wir sind froh, dass unser Team verstärkt wird.“ Im Zuge der nächsten Landtagssitzung am 20. September soll Landbauer angelobt werden.


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