Mehr als 60 Anzeigen nach Kontrollen in der Tuning-Szene
BRAUNAU. Nach zahlreichen Beschwerden durch Anrainer führte die Polizei im Stadtgebiet von Braunau Tuning-Schwerpunktkontrollen durch, wobei über 60 Anzeigen erfolgten. Zahlreiche Anzeigen bekam etwa ein Lenker ohne Führerschein, der versuchte mit weit über 100 km/h im Ortsgebiet zu fliehen.

Die Polizei führte die Schwerpunktkontrollen in der Nacht von Freitag, 7. Mai, auf Samstag, 8. Mai, durch. Dabei stellten die Polizisten zahlreiche Übertretungen fest. Anzeigen mussten insbesondere wegen dem unsachgemäßen Gebrauch der Fahrzeuge, wie Driften oder Aufheulen des Motors, wegen technischer Umbauten und Geschwindigkeitsübertretungen im Ortsgebiet erfolgen. Insgesamt 47 Anzeigen wurden nach der Straßenverkehrsordnung verhängt.
Zudem waren 15 Anzeigen nach der Covid-19-Maßnahmen-Schutzverordnung und 20 Organmandate notwendig. Mehrere Fahrzeuge wurden der besonderen Überprüfung nach dem Kraftfahrgesetz zugeführt.
Weit über 100 km/h im Ortsgebiet
Die Polizei beschreibt das Verhalten der Szene als absolut rücksichtslos. Ein führerscheinloser Lenker mit österreichischer Staatsbürgerschaft versuchte sogar, mit seinem hochmotorisierten, auf seinen Vater zugelassenen Auto vor der Polizei zu fliehen. Dabei fuhr er mit Spitzengeschwindigkeiten weit über 100 km/h durch das Ortsgebiet.
Die Polizisten konnten den Lenker ausforschen und er wurde mit zahlreichen Anzeigen geahndet. Die Stadtgemeinde Braunau behält sich zudem diverse Besitzstörungsklagen hinsichtlich der angezeigten Lenker vor.


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