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LOCHEN/ST. ULRICH. In St. Ulrich (Kärnten) wurde ein Hund getötet. Um den Täter zu finden, meldete sich bei der Tierschutzorganisation Pfotenhilfe in Lochen ein anonymer Tierschützer. Er verspricht 1.000 Euro Prämie für den entscheidenden Hinweis zur Überführung des Täters.

Ein anonymer Tierschützer bietet 1.000 Euro für Hinweise zur Ergreifung des Täters, der einen Hund in Kärnten getötet hatte. (Foto: Susan Schmitz/A Dog's Life Photography/stock.adobe.com)

Noch ist unklar, wer den Hund eines Urlaubers in Kärnten getötet hat. Es wird vermutet, dass der Mischlingshund mit einem Messer oder einem ähnlichen Gegenstand getötet wurde. Der Hundehalter fand ihn, nachdem er für zwei Stunden seine Unterkunft verlassen hatte, verendet auf der Straße.

„Alle vorstellbaren Szenarien sind angsteinflößend, egal ob der Täter die Urlauber ausgekundschaftet hat, um in einem ungestörten Moment den Hund eiskalt aufzuschlitzen oder er stets bewaffnet durch die Straßen streift und Ausschau nach einem Opfer hält“, sagt der Spender, der anonym bleiben möchte. Er will, dass Tierquälerei ernst genommen wird und der Täter eine abschreckende Strafe bekommt.

Auch Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler ist schockiert über die Tat und dankbar für die Ergreiferprämie: „Der Hundemörder muss unbedingt gefasst werden, auch weil allen Tieren in seinem Umfeld so ein schreckliches Schicksal droht. Wer zu so einer abscheulichen Tat fähig ist, muss kein Einzeltäter sein.“ Sie bittet die lokale Bevölkerung, ihre Tiere nicht unbeaufsichtigt zu lassen.

„Auch für Menschen Gefahr“

„Auch für Menschen sind solche Tierquäler eine latente Gefahr“, sagt Stadler. „Es werden signifikante Zusammenhänge zwischen Tierquälerei, Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung, häuslicher Gewalt, Misshandlung älterer Menschen und anderen Formen von Gewalt festgestellt.“


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