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Neues DECT-System im Krankenhaus Braunau bietet Alarmfunktion für alle Mitarbeiter

Michelle Baumann, 05.06.2024 09:48

BRAUNAU. Das digitale und schnurlose Kommunikationssystem DECT im Krankenhaus Braunau wurde mit einer Investition von 500.000 Euro erneuert. Der größte Vorteil der neuen Anlage für Mitarbeiter: Mit einem DECT-Endgerät kann bei Bedrängnis ein Alarm ausgelöst werden, mit dem sofort der Wachdienst informiert wird. Auch der genaue Standort wird mit dem Alarm übermittelt.

Projektleiter Rene Penz und Olga Kroll (Security Eingangskontrolle) mit den neuen DECT-Geräten (Foto: Krankenhaus Braunau)
Projektleiter Rene Penz und Olga Kroll (Security Eingangskontrolle) mit den neuen DECT-Geräten (Foto: Krankenhaus Braunau)

„Die Sicherheit unserer Mitarbeiter hat für uns höchsten Stellenwert. Deshalb haben wir in diese Sicherheitsfunktion 100.000 Euro investiert. Leider mussten wir zuletzt vermehrt feststellen, dass das Aggressionspotential gegenüber unserem Personal größer und vor allem in seiner Qualität intensiver wird. Diese neue Anlage ist jetzt ein ganz wesentlicher Beitrag, um die Sicherheit zu gewährleisten und zu erhöhen“, betont Erwin Windischbauer, Geschäftsführer des Krankenhauses Braunau.

Der Bedrängnisalarm kann von jedem DECT-Endgerät ausgelöst werden. Der Wachdienst erhält bei einem Alarm die genaue Position und kann bei Bedarf sofort Hilfe leisten.

700 neue DECT-Endgeräte

DECT weist nach der Erneuerung eine bessere Sprachqualität auf und ist einfacher zu warten. 700 neue DECT-Endgeräte wurden ausgegeben, neue Sender wurden vermessen und im Endausbau wurden rund 300 neue Sender montiert. Netzwerkkabel wurden neu verlegt und die Software mit mehr als 300 Parametern am Endgerät angepasst. Die Anpassung an neue Technologien ermöglicht in Zukunft weitere Dienste ohne Austausch von Endgeräten oder Infrastrukturen. Projektleiter für das neue DECT-System ist Rene Penz. Planung und Aufbau erfolgten mit sechs Elektrotechnik-Mitarbeitern in einem Zeitraum von einem halben Jahr. Am Tag der Umstellung waren rund 20 Mitarbeiter der Technik sowie der Firmen Cancom und X-Tention tätig.


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