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SCHALCHEN/WIEN. Ein unvergesslicher Moment für die zehnjährige Maya Doringer aus Schalchen: Auf Einladung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen war sie Gast bei der inklusiven Weihnachtsfeier in der Wiener Hofburg. Die Einladung war auch eine Anerkennung für Mayas Engagement für Inklusion.

Maya mit ihren Eltern, Bundespräsident Van der Bellen und seiner Ehefrau (Foto: Peter Lech/Hbf)
Maya mit ihren Eltern, Bundespräsident Van der Bellen und seiner Ehefrau (Foto: Peter Lech/Hbf)

Im Februar schrieb Maya, die im Rollstuhl sitzt, einen Brief an den Bundespräsidenten. Darin äußerte sie ihren Wunsch nach besseren inklusiven Sportmöglichkeiten im Bezirk Braunau, wo es bislang kaum Angebote für Kinder mit besonderem Gesundheitsstatus gibt. Besonders träumt sie von einem Sportzentrum nahe dem Gymnasium Braunau und davon, in einem Fußballverein mitzuspielen. Ihr Anliegen wurde über Social Media bekannt und sorgte für große Aufmerksamkeit. Die Präsidentschaftskanzlei reagierte: Der Brief wurde an den zuständigen Landeshauptmann Thomas Stelzer weitergeleitet, und Maya erhielt eine Einladung zur inklusiven Weihnachtsfeier.

Feier mit Botschaft

Bei der Veranstaltung in der festlich geschmückten Hofburg hielt der Bundespräsident eine bewegende Rede. Er hob hervor, dass Sichtbarkeit der Schlüssel zu echter Inklusion sei: „Ohne Sichtbarkeit bleiben viele Menschen, ihre Fähigkeiten, ihre Wünsche, ihr Wissen und ihr einzigartiger Blick auf die Welt im Hintergrund.“ Van der Bellen betonte, dass Inklusion nicht durch Worte, sondern durch Taten Wirklichkeit werde.

Für Maya und ihre Familie war die Feier ein besonders bewegendes Erlebnis. „Die Einladung war für Maya eine große Ehre und eine einzigartige Erfahrung. Sie war von der festlichen Atmosphäre begeistert und hat sich über das persönliche Gespräch mit Herrn Van der Bellen sehr gefreut“, erzählt Mama Melanie Doringer. Mit ihrem Engagement setzt Maya ein starkes Zeichen für Inklusion. Ihr Einsatz zeigt, wie wichtig es ist, nicht nur zu träumen, sondern auch aktiv zu handeln. „Menschenrechte beginnen an kleinen Orten“, zitierte Van der Bellen – und Maya beweist, wie groß die Wirkung dieser kleinen Orte sein kann.


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