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LENGAU. Eine Statue aus Stein erinnert nun direkt vor dem Gemeindeamt in Friedburg an den „Riesen von Lengau“, Franz Winkelmeier. Rund um die lebensgroße Figur wurde ein liebevoll gestaltetes Platzerl geschaffen, das zum Verweilen und Erinnern einlädt.

 (Foto: Riesenverein)
(Foto: Riesenverein)

Die Steinstatue stand viele Jahre beim Eingang der Firma Unika Natursteine in Schwöll. Auf Antrag des „Vereins der Freunde des Riesen von Lengau“ hat die Gemeinde Lengau die Statue nun erworben. Finanziert wurde der Ankauf zu gleichen Teilen vom Riesenverein, der Gemeinde Lengau und der Firma Unika Natursteine.

Ein Stück Geschichte sichtbar gemacht

Die Statue ist gut sichtbar vor dem Gemeindeamt platziert und mit einer Hinweistafel versehen. Über einen QR-Code erhalten Besucher spannende Informationen über Franz Winkelmeier und das Riesenmuseum in Lengau.

Franz Winkelmeier, der aufgrund seines außergewöhnlichen Wachstums bereits im Jugendalter auffiel, hatte kein leichtes Leben. Ab dem 14. Lebensjahr begann er, ungewöhnlich stark zu wachsen. Um seine Familie zu ernähren, stellte er sich als „Riese“ zur Schau und reiste durch Europa: von Berlin über Paris bis nach London. Dort wurde er zu Lebzeiten als der größte Mensch der Welt bekannt. Tragischerweise verstarb er bereits im Alter von 27 Jahren.

Der Riese lebt in der Erinnerung weiter

Seit nunmehr 20 Jahren setzt sich der Verein der Freunde des Riesen von Lengau dafür ein, dass Franz Winkelmeier nicht in Vergessenheit gerät. Mit dem Riesenweg von Friedburg nach Lengau, dem Riesenweg in Lengau selbst und dem beliebten Riesenmuseum, das seit 2014 geöffnet ist, wurde bereits viel erreicht. Das neue „Riesenplatzerl“ in Friedburg ist nun eine weitere würdige Ergänzung.

Es soll ein Ort zum Innehalten, Fotografieren und Informieren sein. Zudem ist es eine Einladung, Franz Winkelmeier und seine außergewöhnliche Lebensgeschichte näher kennenzulernen.


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