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Neues Stützpunktfahrzeug stärkt ab sofort den Katastrophenschutz im Bezirk Braunau

Sabrina Antlinger, 06.05.2026 12:32

BEZIRK BRAUNAU. Der Bezirk Braunau verfügt ab sofort über ein neues Stützpunktfahrzeug im Bereich des Landes-Katastrophenschutzes. Ein leistungsfähiger Feuerwehrkran ist künftig bei der Feuerwehr Braunau stationiert und soll bei komplexen Rettungs- und Bergeeinsätzen eingesetzt werden.

Die Wichtigkeit des neuen Feuerwehrkrans hat sich gezeigt, als er bereits vor seiner Indienststellung bei einem Einsatz in einer Tischlerei benötigt wurde. (Foto: FF Braunau)

Die Einsatzfähigkeit des neuen Fahrzeugs zeigte sich bereits vor der offiziellen Indienststellung: Bei einem Brand in einem Tischlereibetrieb in Neukirchen an der Enknach kam der Feuerwehrkran erstmals zum Einsatz. In einem Spänesilo waren durch Brandeinwirkung und eine Staubdurchzündung schwere Bauteile absturzgefährdet. Gemeinsam mit einer Drehleiter und mehreren Löschtrupps gelang es, die Bauteile in luftiger Höhe zu sichern und kontrolliert zu bergen.

Der Kran ist Teil eines landesweiten Stützpunktkonzepts. Insgesamt sind derzeit fünf solcher Fahrzeuge bei Feuerwehren in Oberösterreich stationiert. Ziel ist eine flächendeckende, rasch verfügbare Einsatzbereitschaft rund um die Uhr für schwere Rettungs- und Bergeaufgaben.

Leistungsdaten des neuen Fahrzeugs

Das neue Fahrzeug mit der taktischen Bezeichnung WLF-K2 KS basiert auf einem MAN-Fahrgestell mit 480 PS und ist mit einem Palfinger-Kran ausgestattet. Dieser erreicht eine maximale Hubkraft von 18 Tonnen, bei einer Ausladung von 31 Metern noch 750 Kilogramm. Zwei Seilwinden mit einer Zugkraft von jeweils bis zu 110 kN ermöglichen zusätzlich schwere Zug- und Sicherungsarbeiten. Ergänzt wird das Fahrzeug durch einen Abrollbehälter „Logistik“, der umfangreiches Zubehör wie Arbeitskorb, Greifer oder Palettengabel enthält. Auch die Ausrüstung des früheren Öleinsatzfahrzeugs ist dort untergebracht.


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