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BURGKIRCHEN. Besuch aus Ostafrika an der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschule Burgkirchen: Innocent Atworo, künftiger Leiter einer neuen landwirtschaftlichen Berufsschule in Lira (Uganda), informierte sich vor Ort über das österreichische Ausbildungsmodell und sammelte Ideen für den Aufbau seiner Schule.

 (Foto: LWBFS Burgkirchen)
(Foto: LWBFS Burgkirchen)

Atworo befindet sich derzeit auf Einladung der Arge Schulpartnerschaft der HTL Braunau in Österreich. Im Rahmen seines Aufenthalts besuchte er die LWBFS Burgkirchen, um Einblicke in die landwirtschaftliche Ausbildung zu gewinnen. In Lira entsteht derzeit mit Unterstützung der ARGE Schulpartnerschaft und des Landes Oberösterreich eine neue landwirtschaftliche Berufsschule. Die Klassenräume sind bereits fertiggestellt, aktuell wird die Schulküche errichtet. Mit dem kommenden Schuljahr soll der Unterricht starten.

Direktorin Birgit Kasteneder nahm sich mehrere Stunden Zeit, um ihrem Gast die Schule und ihre Ausbildungsangebote näherzubringen. Bei einer ausführlichen Führung lernte Atworo verschiedene Fachbereiche kennen – von Pflanzenbau, Forstwirtschaft und Bienenzucht bis hin zu Verarbeitungsbereichen wie der Most- und Apfelsaftproduktion.

Besonders beeindruckt zeigte sich der Besucher von den handwerklichen Ausbildungszweigen. Die Werkstätten für Tischlerei, Metallbearbeitung und Landmaschinentechnik sowie die moderne Infrastruktur der Schule stießen auf großes Interesse.

„Es wird hier sehr breites Wissen vermittelt, das weit über die Landwirtschaft hinausgeht“, sagte Atworo. Auch die Ausstattung und die Räumlichkeiten hätten ihn beeindruckt.

Bruno Plunger von der Arge Schulpartnerschaft sieht im Besuch einen wertvollen Austausch. Die gewonnenen Eindrücke könnten wichtige Impulse für die neue Schule in Uganda liefern. Darüber hinaus seien künftig gemeinsame Projekte zwischen den Bildungseinrichtungen denkbar. Der Besuch zeige, wie wichtig internationale Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung von Bildungsangeboten sei.


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