Spatenstich für Hochwasserschutz in Helpfau-Uttendorf
HELPFAU-UTTENDORF. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Marktgemeinde immer wieder Opfer von Hochwasser. Mit dem lang ersehnten Startschuss für einen Hochwasserschutz soll künftig mehr Sicherheit herrschen.

Der Wasserverband Mattig setzt das Hochwasserschutzprojekt gemeinsam mit der Marktgemeinde Helpfau-Uttendorf, dem zuständigen Bundesministerium und dem Land Oberösterreich um. Insgesamt werden rund 15 Millionen Euro investiert. Viel Geld, wie Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) beim Spatenstich betonte, aber der Hochwasserschutz werde die Menschen in den nächsten Jahrzehnten oder sogar noch länger schützen und damit zahle sich die Investition aus – vor allem in Anbetracht dessen, dass extreme Wetterereignisse häufiger und heftiger werden.
Auch Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) sieht darin eine wichtige Infrastruktur, die Sicherheit gibt und den Schutz der Bevölkerung gewährleistet. Rund 1.500 Einwohner sowie 367 Gebäude werden künftig vor den Folgen von Hochwässern der Mattig und des Schwemmbachs geschützt sein. Dabei verbindet das Projekt modernen Hochwasserschutz mit naturnaher Gestaltung und nachhaltiger Entwicklung der Gewässerlandschaft.
Der Obmann des Wasserverbandes Mattig und Bürgermeister von Helpfau-Uttendorf Johannes Manglberger spricht von einem „Jahrhundertprojekt für Uttendorf“. Er zeigt sich erleichtert, dass nach Jahrzehnten des Bangens und Hoffens bei großen Niederschlagsereignissen ein Übereinkommen mit allen Beteiligten, insbesondere 150 Grundstückseigentümern, erzielt werden konnte.
Kernstück des Projekts ist die Errichtung eines rund 9.200 Meter langen Damm- und Muldensystems. Die Schutzdämme werden dabei bewusst flach gestaltet und können weiterhin als Wiesenfläche genutzt werden.


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