Grenzüberschreitendes Symposium widmete sich dem Erhalt der Kulturlandschaft
HOCHBURG-ACH/BURGHAUSEN. Wie können historisch gewachsene Ortsbilder und Kulturlandschaften erhalten und gleichzeitig zukunftsfähig gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich Experten und Interessierte aus Oberösterreich und Bayern bei einem grenzüberschreitenden Symposium.

Rund fünfzig Teilnehmer kamen in der „Neuen Mitte“ in Duttendorf zusammen. Eingeladen hatten der Heimatverein Burghausen und der Verein „Hochburg-Acher Zukunft“. In vier Fachvorträgen standen der Schutz historischer Bausubstanz, die Belebung von Ortskernen und Möglichkeiten einer nachhaltigen Ortsentwicklung im Mittelpunkt. Anschließende Workshops boten Gelegenheit zum Austausch und zur Entwicklung gemeinsamer Ideen.
Am Abend wurde die Veranstaltung im historischen Ankersaal in Burghausen fortgesetzt. Rund 100 Besucher sahen den Dokumentarfilm „Wirtshaussterben? Wirtshausleben!“ mit Gerhard Polt. Bei einer anschließenden Podiumsdiskussion ging es um die Bedeutung historischer Orte für die regionale Identität.
Die Veranstalter zogen eine positive Bilanz. Das Symposium soll den Auftakt für eine verstärkte Zusammenarbeit über die Salzach hinweg bilden. Ziel ist es, die gemeinsame Kulturlandschaft langfristig zu bewahren und konkrete Projekte für ihre Weiterentwicklung anzustoßen.








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