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BRAUNAU. Vier Rennen an zwei Tagen, ein spektakuläres Innenstadtkriterium sowie spannende Positionskämpfe am Ranshofner Schlossberg: Das sind die Zutaten der Braunauer Radsporttage 2021, die der ARBÖ Radsportclub Braunau Ende August veranstaltet. Tips hat mit Hauptorganisator Erwin Hörtl über die 22. Auflage gesprochen.

  1 / 2   Gerade das spektakuläre Innenstadtkriterium am 28. August verspricht wieder spannende Positionskämpfe rund um das Braunauer Stadtzentrum. (Foto: innvideo.at)

Am Samstag und Sonntag, 28. und 29. August, werden rund um die Bezirkshauptstadt die 22. Braunauer Radsporttage, die der ARBÖ Radsportclub Braunau veranstaltet, ausgefahren. In diesem Jahr gibt es außerdem ein Novum, denn erstmalig wird am Samstag in Braunaus Innenstadt, vor dem Hobby- und Eliterennen, auch ein Kinderradrennen stattfinden. Start hierfür ist am Samstag um 16.30 Uhr beim Braunauer Rathaus und gefahren werden je nach Altersklasse zwischen einer und drei Runden. Die jüngsten Teilnehmer müssen sieben Jahre alt sein, die etwas älteren sind bis zwölf Jahre alt. „50 Kinder haben wir uns als Ziel gesetzt und auch viel Werbung in den Schulen in der Region gemacht“, erklärt Hauptorganisator Erwin Hörtl, der seit der allerersten Auflage mit dabei ist. Beim Kinderrennen gilt Sturzhelmpflicht und die Startgebühr beträgt einen Euro. Dafür gibt es aber auch für jeden Teilnehmer eine Erinnerungsmedaille sowie eine Kugel Eis vom Eiscafe LaPerla. Anmeldungen sind, wie auch für die übrigen Rennen, unter www. computerauswertung.at möglich.

Der weitere Ablauf für das Innenstadtkriterium ist dann wie gehabt, um 17 Uhr findet das Hobbyrennen statt, wo zugleich auch die offene Bezirksmeisterschaft ausgefahren wird. Die Distanz liegt hier bei 15 Runden, das entspricht einer Länge von 18,5 Kilometern. Auch Damen dürfen hier gerne teilnehmen. Um 18 Uhr treten dann die Elite/U23/Amateure über knapp 50 Kilometer und 40 Runden an.

Zuschauer erwarten Hochgeschwindigkeits-Rennen

Bei beiden Rennen wird die Durchschnittsgeschwindigkeit der Schnellsten wieder weit über 40 Stundenkilometern liegen. Die Zuschauer erwarten also echte Highspeed-Rennen. Apropos Zuschauer: Nach der abgespeckten Corona-Ausgabe im vergangenen Jahr rechnet Hörtl heuer wieder mit 600–800 Zuschauern beim renommierten Radsportklassiker. Der Rundkurs für das Innenstadtkriterium ist wieder der gleiche, es ist aber geplant, die Zuschauer möglicherweise erstmalig auch via Videowall über das Renngeschehen auf dem Laufenden zu halten. Am Sonntag wurde der Rennstart etwas nach hinten verlegt und findet nun um 11 Uhr statt. Beim Rennen um den Preis der Borbet Austria rund um den Ranshofner Schlossberg werden zehn Runden mit einer Gesamtdistanz von 130 Kilometern zurückgelegt.

Spezielle Corona-Auflagen gäbe es für die Organisatoren derzeit keine, aber Hörtl und sein Team behalten natürlich die Entwicklung weiter ganz genau im Auge. „Die Sponsoren-Suche durch Corona ist natürlich schwieriger geworden, aber langjährige Partner halten uns auch weiterhin die Treue. Ich kann auch versichern, dass wir auf jeden Fall mindestens bis zur 25. Auflage weitermachen werden“, so das Urgestein des Braunauer Radsportclubs, das bereits seit 1968 Obmann ist. „Auch nach der langen Zeit ist die Vorfreude auf das Event immer noch groß, auch durch unser eingespieltes Team“, meint der 74-Jährige.


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