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OBERÖSTERREICH. Mit dem neuen Bäderinvestitionsprogramm sollen oberösterreichischen Bädern 6,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Das neue Bäderinvestitionsprogramm sieht eine Verdreifachung des bisherigen Budgets für oberösterreichische Bäder vor. Foto: Weihbold

Überalterung der Bevölkerung, Digitalisierung und neue Arbeitsweltstrukturen sind nur einige der Herausforderungen, die auf die Bäder zukommen und in Bereichen wie Barrierefreiheit und Angebotsgestaltung Anpassung erfordern. Die Johannes Kepler Universität Linz führte eine Umfrage durch, an der sich 84 Prozent der oberösterreichischen Bäder beteiligten, die Eintritt verlangen. Rund 30 Prozent dieser Bäder haben oder werden heuer in ihre Anlage investieren, wobei die Ausgaben in einem Bereich zwischen 10.000 und 30.000 Euro liegen. Die Fachgruppe der Gesundheitsbetriebe der Wirtschaftskammer Oberösterreich startet deshalb mit einem neuen Investitionsprogramm in die Badesaison.

Verdreifachung des Budgets

Mit dem neuen Bäderinvestitionsprogramm des Landes Oberösterreich steht jährlich ein Budget von 6,5 Millionen Euro zur Verfügung, was einer Verdreifachung der bisherigen finanziellen Mittel entspricht. Die Vergabe dieser Fördermittel ist allerdings an Rahmenbedingungen gebunden, die von den Gemeinden erfüllt werden müssen. „Mit dem Bäder-investitionsprogramm werden zusätzlich Anreize für die Abstimmung des Bäderprogramms in den Regionen geschaffen“, sagt Hans Hingsamer, Präsident des oberösterreichischen Gemeindebundes. Entscheidungen über Maßnahmen für die Anlagen werden zukünftig an die Gemeinden übergeben.


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