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BRAUNAU/PFARRKIRCHEN. Im grenznahen Pfarrkirchen im Südosten Bayerns befindet sich seit 2015 eine Außenstelle der Technischen Hochschule (TH) Deggendorf. Vertreter der Bildungseinrichtung besuchten das LEADER-Büro in Braunau, um über die Vorteile für die Region zu sprechen.

LEADER-Geschäftsführer Florian Reitsammer (v.l.) und LEADER-Obmann Ferdinand Tiefnig mit Vizepräsident Horst Kunhardt und Georg Riedl von der TH Deggendorf

Seit 2015 können Interessierte im bayerischen Pfarrkirchen, rund 30 Kilometer von Braunau entfernt, internationale Gesundheitswirtschaft und Ingenieurstudiengänge besuchen. Der European Campus Rottal-Inn ist eine Außenstelle der Technischen Hochschule Deggendorf und bietet seinen rund 500 Studierenden Studiengänge in englischer Sprache an. Dies ermögliche den Studenten, ihr internationales Profil zu schärfen und Fachkompetenzen im Gesundheitswesen, der Medizininformatik und im Ingenieursbereich zu bekommen, erklärten Horst Kunhardt und Georg Riedl von der TH Deggendorf, die dem LEADER-Büro in Braunau einen Besuch abstatteten, um Gespräche über „Studieren in der Region“ zu führen.

Zwei Studienmöglichkeiten im Grenzgebiet

Der Obmann der LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal Ferdinand Tiefnig zeigte sich beeindruckt: „Mit der TH Deggendorf haben wir neben dem Campus Burghausen, einer Zweigstelle der Hochschule Rosenheim, zwei Anbieter im angrenzenden bayerischen Raum, die auch den Absolventen aus der Region Oberinnviertel-Mattigtal das Studieren in familiärer Atmosphäre ermöglichen.“Erst 1994 gegründet, ist die TH Deggendorf eine moderne und noch relativ junge Hochschule. Neben den beiden in Pfarrkirchen bietet sie insgesamt rund 60 Bachelorstudiengänge.


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