BRAUNAU. Am 24. September erfolgte der Spatenstich für den Umbau des Braunauer Bahnhofes. Rund 31 Millionen Euro investieren ÖBB, Land Oberösterreich und die Stadt Braunau in die Modernisierung.

„Es ist eine Investition in die Mobilität der Region, aber auch in die Sicherheit“, betonte Hubert Hager, Geschäftsbereichsleiter der ÖBB-Infrastruktur AG, beim feierlichen Spatenstich für den neuen Bahnhof Braunau. Bis 2020 sollen 31 Millionen in dessen Modernisierung investiert werden – für die ÖBB aktuell eine der größten Investitionen in Oberösterreich.
Verkehrsdrehscheibe für das Innviertel
Laut Hager soll Braunau mit der zusätzlichen Errichtung eines neuen Busterminals und einer Park & Ride-Anlage künftig eine Verkehrsdrehscheibe im Innviertel werden. Hinzu kommen in den nächsten zwei Jahren neue Bahnsteige, ein neues Stellwerk, ein neuer Bahnhofsvorplatz und neue Unterführungen. Schon jetzt wird an einer Straßenunterführung in der Josef-Reiter-Straße gebaut und auch die Bauarbeiten für das Stellwerk, die Bahnsteige und den Vorplatz sollen noch in diesem Jahr begonnen werden. Im nächsten Jahr folgen die Fuß- und Radwegunterführung sowie die technische Modernisierung und Neugestaltung der Eisenbahnkreuzung Laabstraße. 2020 sollen alle Bauarbeiten fertiggestellt und die Eisenbahnkreuzung Bahnweg aufgelassen werden.
Vekehrsbehinderungen
In dieser Zeit kann es immer wieder zu Sperren kommen. Noch bis Dezember ist etwa die Befahrung der Josef-Reiter-Straße nicht möglich und auch die Bahnhofstraße ist bis Ende Oktober nur eingeschränkt befahrbar.


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