Offener Brief: SPÖ Braunau fordert Verbleib des Mahnsteines am bisherigen Standort

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Sabrina Reiter Sabrina Reiter, Tips Redaktion, 15.06.2020 11:02 Uhr

BRAUNAU. Die Pläne rund um die Neugestaltung des Hitlerhauses und die damit geplante Verlegung des sogenannten Mahnsteines ins Wiener Haus der Geschichte lassen weiter die Wogen hochgehen. Die SPÖ Braunau fordert in einem offenen Brief nun dessen Verbleib am bisherigen Standort.

„Die SPÖ Braunau fordert alle im Braunauer Gemeinderat vertretenen Parteien und im Speziellen Bürgermeister Hannes Waidbacher dazu auf, sich für einen bedingungslosen Verbleib des Mahnsteines auf dem seit 31 Jahren bestehenden Standort einzusetzen“, heißt es etwa in einem offenen Brief von SPÖ Stadtparteiobmann Wolfgang Grabner-Sittenthaler. Der Mahnstein vor dem Geburtshaus Adolf Hitlers in der Salzburger Vorstadt 15 stehe nicht nur auf dem Grund der Stadgemeinde Branau, sondern befinde sich auch in deren Eigentum, heißt es darin weiter. Einzig und allein der Gemeinderat von Braunau habe über dessen Verbleib zu bestimmen, das Innenministerium könne lediglich eine Empfehlung abgeben. „Wir wollen die von Innenminister Nehammer erwünschte “Neutralisierung„ des Standortes nicht. Und vor allem sind wir nicht damit einverstanden, dass der Stadtgemeinde Braunau ohne Einbindung der Entscheidungsträger vor Ort eine “Nachnutzung„ aufgezwungen wird“, schreibt Grabner-Sittenthaler.

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Kommentare

  1. Gabriele Sieglhuber
    Gabriele Sieglhuber17.06.2020 11:12 Uhr

    Mahnstein - Meine Meinung ist, der Stein muss weg. Hitler hat nach seiner Geburt zwei. Monate in dem Haus gewohnt, dann ist er weggezogen. Darum eine "Neutralisierung "!!!!

  2. Andreas Maislinger
    Andreas Maislinger15.06.2020 13:23 Uhr

    Vorschlag für Mahnstein-Entsorgung und "Neutralisierung" kam - Darf ich vorschlagen diesen offenen Brief vor allem auch an den Wiener Historiker Oliver Rathkolb zu richten, denn der Vorschlag für die Mahnstein-Entsorgung und die "Neutralisierung" des Hitler-Geburtshauses kam von ihm und den anderen beiden BMI-Kommissionsmitgliedern Clemens Jabloner und Barbara Glück.

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