Wichtigstes Ziel nach Corona: Oberösterreich wirtschaftlich stärken
BEZIRK BRAUNAU/OÖ. Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) betont bei einem Besuch in Braunau, Oberösterreich während und nach Corona stärken zu wollen. Investiert wird in Braunau unter anderem im Bildungs- und Gesundheitswesen.

„Neben den gesundheitlichen Folgen, die das Virus in unsere Heimat brachte, wurde auch die Wirtschaft sehr geschwächt. Nun gibt es für uns nur ein Ziel: Oberösterreich wieder stark zu machen“, verkündet Christine Haberlander, Landesrätin für Bildung, Frauen und Gesundheit, bei einem Besuch in Braunau. Um Oberösterreichs Wirtschaft zu stärken, sei bereits ein 580 Millionen Euro schweres Hilfspaket geschnürt worden und es werde vor allem in den Gesundheits- und Bildungsbereich investiert.
Investitionen in Braunau
Auch in Braunau sollen Investitionen die Wirtschaft ankurbeln. Derzeit gibt es im Bezirk neben der Neuerrichtung von Bauteil zehn im Krankenhaus etwa Bauvorhaben bei sieben Krabbelstuben, 21 Kindergärten sowie 14 Schulbauprojekten, wobei insgesamt rund 107 Millionen Euro aufgewendet werden. Die Kindergartengruppen werden erweitert, der Kindergarten Stadt etwa erhält zwei zusätzliche Gruppen. Zudem werden beispielsweise die Berufsschule Mattighofen oder die Frauenberatungsstelle „Frau für Frau“ unterstützt.
Corona-Erfahrungen
Bei dem Gespräch mit Haberlander wurde die Zeit auch genutzt, um über Erfahrungen in der Corona-Zeit zu sprechen. Die Bürgermeister Andrea Holzner (Tarsdorf) und Johannes Waidbacher (Braunau) berichten etwa, dass es zu Beginn der Pandemie bei den Bürgern besonders in Hinblick auf die Themen Grenzschließung, Besuchsmöglichkeiten und Abfallbeseitigung Klärungsbedarf gegeben habe. Man habe inzwischen aber viel dazugelernt und verbessert.


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