Firmen aus Oberösterreich erneuern das Krankenhaus in Braunau
BRAUNAU. Für den Neubau von Bauteil 10 des Krankenhauses Braunau wurden 39 Prozent der Aufträge an Firmen aus Oberösterreich vergeben. Elf Prozent der Unternehmen stammen aus dem Innviertel.

Die Kosten des Neubaus betragen 56 Millionen Euro. „Das Land Oberösterreich übernimmt von den Baukosten 50 Millionen Euro. Zusätzlich steuern die Franziskanerinnen von Vöcklabruck als Krankenhausträger sechs Millionen Euro bei. Deshalb war es für uns sehr wichtig, dass wir die Wertschöpfung aus dem Bau auch bei uns im Land beziehungsweise in unserer Region lassen können“, betont Erwin Windischbauer, der Geschäftsführer des Krankenhauses. Die Aufträge wurden nach einer EU-weiten Ausschreibung vergeben. Alle Aufträge gingen an Unternehmen aus Österreich.
Mitte 2024 in Betrieb
Die Stationen und Ambulanzen von Bauteil 10 werden in das bereits errichtete Provisorium und in den daran angebundenen Bauteil 13 verlegt. Dazu zählen etwa die Innere Medizin 1, die Chirurgie oder die Radiologie. Übersiedelt wird bis Februar 2021. Im März folgt der Abriss von Bauteil 10, ab April wird neu gebaut. Der neue Bauteil soll Mitte 2024 in Betrieb gehen.
Zwei Betten pro Zimmer
Der Neubau hat eine Geschoßfläche von rund 16.000 Quadratmeter. Der Rauminhalt beträgt circa 55.000 Kubikmeter. Dabei werden rund 11.000 Kubikmeter Beton verbaut. Im fertiggestellten Bauteil haben 158 Betten und die Ambulanzen Platz. In einem Patientenzimmer stehen nur noch maximal zwei Betten pro Zimmer. Eine solche Unterbringung gibt es derzeit in Österreich nur in der Klinik Donaustadt in Wien.


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