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„Für Baustoff Holz sprechen regionale Verfügbarkeit und Energieeffizienz“

Theresa Senzenberger, 27.04.2021 07:00

ASPACH. Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP) sprach mit Holzbau-Landesinnungsmeister Josef Frauscher in Aspach über die Vorteile des Baustoffes Holz.

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger (v. l.) und Holzbau-Landesinnungsmeister Josef Frauscher betonen den Wert des Holzes für Klima und Umwelt. (Foto: Land OÖ/Sabrina Liedl)

In Oberösterreich liegt der Anteil von Holzbauten gerechnet an der Gesamtzahl der Bauvorhaben bei rund 42 Prozent. Dieser Anteil soll in den nächsten fünf Jahren mit einer Imagekampagne auf 45 Prozent gesteigert werden. Das Agrarressort des Landes OÖ und die Landesinnung Holzbau OÖ wollen dabei aufzeigen, dass der „uralte“ Bau- und Werkstoff Holz nach wie vor ein unverzichtbarer Faktor in einer modernen Gesellschaft ist.

So eröffnen die bauphysikalischen Vorteile von Holz in Kombination mit moderner Technik große Möglichkeiten in allen Bereichen des Bauwesens, ist Hiegelsberger überzeugt: „Wir haben den Rohstoff und das Know-how im Land. Es ist gut fürs Klima, gut für die regionale Wirtschaft.“ Holzbau könne beispielsweise vermehrt bei Aufbauten, in der städtischen Nachverdichtung oder im Einfamilienhausbau eingesetzt werden. „Das gilt auch für thermische Sanierungen“, betont Hiegelsberger und verweist auf eine 650 Millionen schwere Sanierungsoffensive der Bundesregierung, die eine Umstellung auf nachhaltige Heizsysteme fördert.

Österreichs Waldfläche wächst

„Gerade beim so wichtigen Thema Emissionsreduktion und Klimaziele kann Holz punkten“, sagt Frauscher: „Holz besticht durch seine Effekte auf Ressourcen- und Energieverbrauch, CO2 -Bindung und Sauerstoffproduktion, Klimaschutz sowie Wasserspeicherung.“ Dabei wächst Österreichs Waldfläche laut dem Landesinnungsmeister jährlich um rund 3.400 Hektar, das entspricht 4.700 Fußballfeldern. Wälder produzieren nicht nur Sauerstoff, speichern Trinkwasser und dienen als natürliche „Kühl- und Klimaanlage“, ein Kubikmeter Holz bindet außerdem eine Tonne CO2 - und das langfristig. „Zudem sind Holzprodukte Kreislaufprodukte und können nach der ersten Nutzung weiterverwendet werden“, so Frauscher.


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