Schüler pflanzten Urpflaumen-Hecke für verbesserte Klimaresilienz

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Theresa Senzenberger Theresa Senzenberger, Tips Redaktion, 25.11.2021 15:58 Uhr

ST. PANTALEON. Schüler der HBLA Ursprung pflanzten am Stiegl-Gut Wildshut eine 300 Meter lange Hecke aus diversen Urpflaumensorten. Mithilfe der Pflanzen soll zu klimaresilienter Landwirtschaft geforscht werden.

Lange Trockenphasen und Starkregenereignisse zeigen, dass der Klimawandel in unseren Breiten angekommen ist. Daher will man am Stiegl-Gut Wildshut Voraussetzungen schaffen, um auch in Zukunft ökologisch und ökonomisch nachhaltig wirtschaften zu können.

Das soll mit Urpflaumensorten, den sogenannten Kriecherln, erfolgen. Sie wurden in den Braugerstenacker des Stiegl-Guts gesetzt und sollen dort das Wachstum, den Ertrag und die Artenvielfalt fördern. 55 alte Kriecherlsorten wurden für das Projekt in Auftrag gegeben.

Wasserspeicher und Artenvielfalt

Laut Peter Schwaiger, dem Projektleiter und Lehrer an der HBLA Ursprung, kann die Hecke auf dem Gerstenacker eine von vielen Lösungen dafür sein, wie sich die Landwirtschaft an den Klimawandel anpassen kann. „In Trockenphasen bildet sich durch den darüber streifenden Wind vermehrt Tau, den die Braugerste zum Überdauern der Trockenphase nutzen kann. Bei Starkregenereignissen können gut durchwurzelte Bodenbereiche das viele Wasser besser aufnehmen und speichern“, erklärt der Experte. Dadurch steigert sich der Gesamtertrag.

Von den neuen Blühangeboten und Nistmöglichkeiten profitiert außerdem die Biodiversität. „Artenvielfalt oberhalb des Bodens ist notwendig für Artenvielfalt im Boden. Artenvielfalt im Boden stärkt die Bodengesundheit. Hecken verhindern Bodenerosion“, betont auch Christian Pöpperl, der Stiegl-Chefbraumeister.

Vergleichsstudie

Die HBLA-Schüler werden die neue Hecke im Blick haben. Als Vergleichsstudie dient eine Urpflaumenhecke am Acker ihrer Schule in Ursprung.

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