Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ALTHEIM. Das Altheimer Traditionsunternehmen Wiehag befindet sich weiter auf Expansionskurs und hat volle Auftragsbücher. Im laufenden Geschäftsjahr erwartet der Holzbauspezialist erstmalig einen Umsatz von über 100 Millionen Euro.

Das Hochhaus-Projekt "Timber Pioneer" das in Frankfurt entstehen wird. (Foto: Philipp Horak)
  1 / 4   Das Hochhaus-Projekt "Timber Pioneer" das in Frankfurt entstehen wird. (Foto: Philipp Horak)

Der Holzbaumarkt boomt derzeit regelrecht, gerade auch der anhaltende Nachhaltigkeitsgedanke der letzten Jahre und die CO2-Einsparungen, die der Werkstoff Holz mit sich bringt, sorgen dafür, dass gerade im Bau immer stärker auf den nachwachsenden Rohstoff gesetzt wird. Durch die Expertise aus den vergangenen Jahrzehnten hat sich Wiehag auf dem Weltmarkt ein sehr gutes Standing erarbeitet. Dadurch hat das Unternehmen bereits beeindruckende Hochhausbauten auf der ganzen Welt, wie beispielsweise in Australien, Singapur und den USA, umgesetzt. Mit dem sogenannten Timber Pioneer in Frankfurt, einem Großprojekt in Amsterdam sowie dem Bau des bislang größtes Holzbauprojekts in Deutschland, einem neuen Logistikzentrum von Edeka mit einer Größe von 100.000 Quadratmetern, sind auch schon die nächsten Großprojekte in Umsetzung. „Unsere Auftragsbüchern sind bereits bis Ende kommenden Jahres gefüllt, das erlaubt es uns Aufträge zu selektieren und auch entsprechend zu investieren“, erklärt Geschäftsführer Erich Wiesner.

Neue Produktionslinie und Fertigungshalle

Das Unternehmen hat in eine komplett neue Produktionslinie für den Holzhochhausbau investiert, bei der mit modernsten CNC-Maschinen große Bauteile gefertigt werden können. Dazu wurde eine Produktionshalle mit einer Größe von 7.000 Quadratmetern errichtet. Insgesamt hat Wiehag dafür rund 30 Millionen investiert. Um den Expansionskurs voranzutreiben sucht das Unternehmen auch laufend nach neuen Mitarbeiter, vor allem Tischler und Zimmerer sind hier besonders gefragt.

Eigene, unabhängige Energieversorgung

Um sich krisensicher und möglichst autark aufzustellen, hat Wiehag auch in die eigene Energieversorgung investiert. Das Biomassekraftwerk und die Photovoltaikanlage auf dem neuen Hallendach mit einer Maximalleistung von einem Megawatt peak erlauben es dem Unternehmen sich energetisch nahezu unabhängig zu machen.

Nach einem Umsatz von rund 80 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr rechnet Wiehag diesmal erstmalig mit einem Umsatz von über 100 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr 2022/23.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Nach mehr als 20 Jahren: Moosdorf hat neuen Bürgermeister

Nach mehr als 20 Jahren: Moosdorf hat neuen Bürgermeister

MOOSDORF. Nach mehr als 20 Jahren beginnt in Moosdorf eine neue Ära: Der bisherige Vizebürgermeister Jürgen Haas wurde in der Gemeinderatssitzung ...

Tips - total regionalTheresa Senzenberger
Photovoltaik auf sechs öffentlichen Gebäuden in Mattighofen

Photovoltaik auf sechs öffentlichen Gebäuden in Mattighofen

MATTIGHOFEN. Die Stadtgemeinde Mattighofen hat sechs kommunale Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Die Umsetzung des Projekts erfolgte ...

Tips - total regionalSabrina Kastenauer
Neue ÖGB-Regionalsekretärin in Braunau

Neue ÖGB-Regionalsekretärin in Braunau

BRAUNAU. Martina Priewasser ist die neue Regionalsekretärin des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) in Braunau. Die 41-jährige Schalchnerin ...

Tips - total regionalSabrina Antlinger
Altheimer misst sich bei den WorldSkills 2026

Altheimer misst sich bei den WorldSkills 2026

ALTHEIM/WENG. Die besten jungen Fachkräfte der Welt messen sich von 22. bis 27. September bei den WorldSkills 2026 in Shanghai. Mit dabei ist ...

Tips - total regionalSabrina Kastenauer
368 Positionen aus dem Zagler Bioladen kommen unter den Hammer

368 Positionen aus dem Zagler Bioladen kommen unter den Hammer

BRAUNAU. Wie Tips berichtete, ist der Zagler Bioladen in der Braunauer Innenstadt nach 46 Jahren Geschichte. Nach dem letzten Verkaufstag am ...

Tips - total regionalSabrina Antlinger
Schulstart: Diese Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Familien

Schulstart: Diese Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Familien

BEZIRK BRAUNAU. Für mehr als 200.000 Schüler in Oberösterreich beginnt das neue Schuljahr. Für rund 15.000 Kinder ist es der erste Schulstart ...

Tips - total regionalSabrina Antlinger
Weitere Beiträge