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WENG/BEZIRK BRAUNAU. Der Bauernbund informierte im Rahmen einer Gemeinschaftsveranstaltung für alle drei Innviertler Bezirke in Weng über den Ausbau der Photovoltaikanlagen und die Nutzung der Sonnenenergie in der Landwirtschaft. Mehr als 350 interessierte Bauern folgten der Einladung und informierten sich über die neuesten Entwicklungen.

Vertreter von Bauernbund und Landwirtschaftskammer informierten in Weng über den Ausbau von PV-Anlagen. (Foto: BB/Seiringer)

Die beiden Fachreferenten der Landwirtschaftskammer OÖ, Franz Schillhuber und Robert Gaubinger, gaben vor Ort wichtige Informationen weiter. Sie verwiesen auf die Notwendigkeit die Installierung von PV-Anlagen unter anderem auf landwirtschaftliche Nutzflächen mit geringer Ertragslage massiv voranzutreiben, um die ambitionierten Klimaziele von Österreich und der EU erreichen zu können. Bis 2040 möchte Österreich ja energieautark sein. Die Landwirtschaftskammer OÖ bietet auch Merkblätter und Checklisten für PV-Verträge an.

Franz Schillhuber führt den Landwirten anhand von Beispielrechnungen vor, wie viel Energie durch die Nutzung der Sonnenenergie möglich ist. „Nur mit den Bauern gelingt die Verbindung von Biodiversitätsförderung und Bereitstellung erneuerbarer Energie“, machte Schillhuber von der Rechtsabteilung der Landwirtschaftskammer unter anderem deutlich.

Braunaus Bauernbund-Bezirksobmann Ferdinand Tiefnig regte an, dass sich künftig möglichst viele Bürger an regionalen Energiemodellen oder Bürgerenergie-Gemeinschaften beteiligen sollten. Im Rahmen des Infoabends wurden auch verschiedene Modelle zur Nutzung der Sonnenenergie sowie die neue Photovoltaik-Strategie des Landes OÖ vorgestellt und mit den vielen teilnehmenden Landwirten diskutiert.


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