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BRAUNAU. Am Montag, 13. Februar, dreht sich in der HTL Braunau wieder alles um das Thema Studieren. Zahlreiche Vertreter von Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen aus ganz Österreich und dem angrenzenden Bayern geben Einblicke in ihre Studienrichtungen und machen Lust aufs Studieren. Die Studieninformationsbörse ist für alle Interessenten offen.

 (Foto: HTL Braunau)
(Foto: HTL Braunau)

Bei der größten Studieninformationsbörse im Innviertel sind rund 40 Absolventen der HTL und HLW Braunau als Berater anwesend. Sie studieren aktuell an einer der teilnehmenden Institutionen oder haben ein Studium kürzlich abgeschlossen. Sie kennen die derzeitige Situation der Schüler in den Abschlussjahrgängen und können dadurch gut beraten, wenn es darum geht, ob ein Studium begonnen werden soll und wenn ja, welches. Sie haben den Einstieg in oftmals technische Studienrichtungen bereits hinter sich und können auch hier durch ihren bisherigen Erfahrungen wertvolle Tipps an die nächste Generation weitergeben. An Beratungsständen wird gezielt informiert und in einzelnen Vorträgen kann man sich genauere Informationen zu einzelnen Studienrichtungen holen. Auch die Möglichkeit einer Studienbeihilfe, eines Auslandssemesters oder die Wahl des richtigen Studierendenheimes kann an diesem Tag genau ergründet werden.

Schüler frühzeitig informieren

„Für uns Bildungsberaterinnen ist es sehr wichtig, dass wir die Schüler bereits frühzeitig informieren, wo der Weg nach der HTL oder HLW hingehen kann, denn in manchen Studienrichtungen gibt es Ausfallsquoten von 50 Prozent, weil viele sich ein Studium anders vorgestellt haben. Dies wollen wir durch gezielte Beratung von Experten möglichst vermeiden“, erklärt Karin Gaisbauer, die von Seiten der HTL Braunau für die Organisation der Studieninfobörse zuständig ist.

„Die Veranstaltung ist für alle interessierten Personen frei zugänglich, es können also auch Schüler der anderen höheren Schulen im Bezirk Braunau oder darüber hinaus teilnehmen“, lädt HTL-Direktorin Gerda Schneeberger herzlich ein.

Dass ein Studium nicht immer von Beginn an als Karrierestation angestrebt werden muss, dann aber doch plötzlich notwendig wird, zeigen auch zahlreiche Beispiele von Absolventen der HTL, die anfangs gleich nach der Matura direkt ins Berufsleben eingestiegen sind, einige Jahre später aber den Wunsch verspürten, die Karriereleiter nach oben zu klettern oder einfach das eigene Wissen noch weiter zu vertiefen und schon war ein Studium naheliegend.

Mit dem Thema Studieren auseinandersetzen

„Da die zukünftige berufliche Entfaltung meist nicht vorhersehbar ist, kann es durchaus sein, dass sich andere Optionen ergeben. Wir wollen, dass sich unsere Schüler mit dem Thema Studieren auseinander setzen und unterschiedliche Wege aufgezeigt bekommen, vom Selbsterhalterstipendium über berufsbegleitendes Studieren oder das Studieren an einer Fern-FH, es ist so vieles möglich und hier versuchen wir mit unserer Studieninfobörse einen guten Überblick zu geben“, erklärt Karin Gaisbauer, die auch selbst für Fragen rund ums Studieren zur Verfügung steht.

Dass man es in zwei Jahren nach der HTL zum Diplomingenieur schaffen kann, einzelne Semester an verschiedenen Universitäten oder Fachhochschulen angerechnet bekommen kann oder es mit manchen Einrichtungen spezielle Kooperationen gibt, wie zum Beispiel mit dem Campus Burghausen, ist wenigen Schülern im Vorfeld bewusst. Umso dringender der Bedarf an breitgefächerter Information.


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