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ALTHEIM. Die Bauarbeiten für das neue Bezirksseniorenzentrum Altheim haben begonnen. Das Gebäude soll im Herbst 2025 fertiggestellt sein.

Zahlreiche Ehrengäste kamen zum Spatenstich für den Neubau des Bezirksseniorenzentrums Altheim. (Foto: Tips)

Über 16 Millionen Euro betragen die Baukosten für das neue Seniorenzentrum in Altheim. Nach der Fertigstellung 2025 sollen hier 99 barrierefreie Einbettzimmer mit eigenem Bad und WC zur Verfügung stehen. Jeweils 33 Bewohner werden auf drei Etagen verteilt sein.

Für die Bewohner gibt es Wohngemeinschaften mit Loggien. Sie können sich auch im Eingangsbereich aufhalten, der Plätze zum Verweilen bereithält. Die Räumlichkeiten wurden demenzfreundlich gestaltet. Unter anderem soll die Farbgestaltung eine leichte Orientierung bieten und ein angenehmes Wohngefühl schaffen. Zudem gibt es einen Gartenbereich.

Es wird unter anderem einen eigenen Therapie-, Gymnastik- und Kreativraum mit Kochnische und eine hauseigene Küche geben. Ein Mehrzwecksaal kann für Gottesdienste, Veranstaltungen, Vorträge und Schulungen genutzt werden.

Ruheraum für Mitarbeiter

Mitarbeiter können sich in einem Aufenthalts- und Ruheraum zurückziehen. Für ihre Kinder gibt es eine betriebliche Kinderbetreuung. Die Sozialberatungsstelle erhält einen eigenen Eingang. Alle Räume werden mit Brandmeldern ausgestattet.

Das Haus wird in Massivbauweise und Fertigteilelementbau errichtet. Eine klare Architektursprache soll die unterschiedlichen Funktionen von außen sichtbar machen. Die Materialien sollen robust und dauerhaft sein und wurden unter Berücksichtigung des regionalen Bezugs ausgewählt.

Steiniger Weg

Beim Spatenstich waren zahlreiche Ehrengäste, darunter Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP), anwesend. Der Weg zum Neubau war zwar steinig, wie David Schießl, FPÖ-Landtagsabgeordneter und Vorstandsmitglied des Braunauer Sozialhilfeverbands (SHV), erklärte. Schon 2017 zeigte eine Machbarkeitsstudie, dass ein Neubau wirtschaftlich sinnvoller ist als eine Sanierung des bestehenden Seniorenzentrums, das 1957 in Betrieb genommen wurde. Wegen der Pandemie und den Teuerungen musste der Baustart verschoben werden. Jetzt konnte er endlich erfolgen. „Es ist ein wichtiger Tag für den Sozialhilfeverband“, betonte Gerald Kronberger, Braunaus Bezirkshauptmann und Obmann des SHV Braunau, der Bauherr des neuen Seniorenzentrums ist.

Herzstück der Gemeinschaft

Die Ehrengäste zeigten sich vom neuen Gebäude überzeugt. „Aus den schweren Geburten entstehen die schönsten Kinder“, zitierte beispielsweise Braunaus Bürgermeister Johannes Waidbacher (ÖVP). „Ich freue mich darauf, wenn das Bezirksseniorenzentrum zu einem lebendigen Herzstück unserer Gemeinschaft geworden ist“, betonte Altheims Bürgermeister Harald Huber (FPÖ). „Der Spatenstich ist ein Versprechen für die ältere Generation, dass 99 Personen im Bezirk in Kürze ein ganz tolles, neues Zuhause finden können“, so Landesrat Hattmannsdorfer.

Finanziert wird der Neubau zu 39 Prozent durch die Wohnbauförderung, zu 32 Prozent aus Eigenmitteln des SHV Braunau, zu 21 Prozent vom Amt der Oö. Landesregierung, Abteilung Soziales, und zu 8 Prozent durch die Bedarfszuweisung des Landes OÖ. Für die Planung beauftragt wurden die Rieder Architektur Grusch und die Dornstädter Architekten ZT GesmbH aus Traun. Die Baubetreuung übernimmt die LAWOG.


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