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Spürnasenecke im Kindergarten Pischelsdorf: "Wir müssen im Kindesalter ansetzen und vorhandene Talente frühzeitig fördern"

Leserartikel Michelle Baumann, 15.04.2024 13:42

BRAUNAU. „Die Natur erforschen“ lautet das Motto in der neuen „Spürnasenecke“ im Kindergarten Pischelsdorf, welche vom Land OÖ, der Wirtschaftskammer OÖ und der AMAG Austria Metall AG finanziert wurde. Durch die „Spürnasenecke“ werden Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren vermehrt für Naturwissenschaften und Technik begeistert.

In Österreich gibt es aktuell mehr als 130 „Spürnasenecken“. (Foto: AMAG Austria Metall AG)
  1 / 3   In Österreich gibt es aktuell mehr als 130 „Spürnasenecken“. (Foto: AMAG Austria Metall AG)

Wie programmiert man einen Roboter? Warum schwimmen manche Gegenstände in Wasser, andere gehen aber unter? Wie baut man einen Stromkreis? Diesen und vielen weiteren Fragen aus den Bereichen Naturwissenschaften und Technik wird in der „Spürnasenecke“ im Kindergarten Pischelsdorf auf den Grund gegangen. In knapp 100 spannenden Experimenten haben Kinder die Möglichkeit, ihrem natürlichen Forschungsdrang nachzugehen und eigenständig die Welt zu entdecken.

„Die ‚Spürnasenecke' bietet Kindern die Möglichkeit, ihre Interessen und Begabungen für unterschiedliche technische und naturwissenschaftliche Bereiche zu entdecken. Besonders glücklich sind wir über die enorme Vielfalt der ‚Spürnasenecke', wodurch wir den Kindern immer wieder etwas Neues bieten können, erklärt Kathrin Stephan, Leiterin des Kindergartens Pischelsdorf

Die Kosten für die „Spürnasenecke“ wurde zur in Zusammenarbeit von Land Oberösterreich, der Wirtschaftskammer Oberösterreich (Sparte Industrie) und der AMAG Austria Metall AG getragen.

Leopold Pöcksteiner (Leiter Konzernkommunikation AMAG) sieht darin eine Investition in die Zukunft: „Je früher wir Kinder für Naturwissenschaften und Technik begeistern, desto besser. Wir geben ihnen dadurch die Chance, ihre Umwelt besser begreifen zu können und in ihnen schlummernde Begabungen zu entdecken. Um zukünftig mehr technisch versierte Fachkräfte zu gewinnen, müssen wir bereits im Kindesalter ansetzen und vorhandene Talente frühzeitig fördern.“

Auch Bürgermeister Gerhard Höflmaier schlägt in dieselbe Kerbe: „Die Kinder sind unsere Zukunft. Ihre natürliche Neugier und Begeisterung für Natur und Umwelt soll Anreiz für uns alle sein. Die Welt begreifen und entsprechend nachhaltig mit ihr umgehen, das ist unser aller Ziel.“


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