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SCHWAND. In Schwand tut sich einiges: So wurde die Volksschule saniert. Zudem startet eine Ganztagsschule in der Gemeinde – und der Bau eines neuen Feuerwehrhauses ist geplant.  

In Schwand wird ab dem neuen Schuljahr eine Ganztagsschule angeboten. (Foto: Louis-Photo/stock.adobe.com)

„Schwand ist in den letzten zwanzig Jahren von circa 880 auf 1.050 Einwohner gewachsen. Dementsprechend sind auch die Kinderzahlen gestiegen“, erklärt Schwands Bürgermeisterin Daniela Probst (ÖVP). So wird die Volksschule ab dem beginnenden Schuljahr das erste Mal seit vielen Jahrzehnten vierklassig geführt. „Das freut uns sehr, stellt uns aber vor verschiedene Herausforderungen“, sagt die Bürgermeisterin.

Ein Raum, der ursprünglich als Vereinsraum gedacht war, wurde deswegen zu einem Klassenzimmer adaptiert. Beim Volksschulgebäude, das in den späten 80er-Jahren erbaut wurde, waren zudem Sanierungsarbeiten notwendig.

Neue Böden und Smartboards

Neben neuen Böden und frisch gestrichenen Wänden wurden für alle Klassen Smartboards zur Verfügung gestellt. Auch das Konferenzzimmer wurde den gewachsenen Anforderungen entsprechend umgestaltet.

Die Nachmittagsbetreuung befindet sich derzeit in den Räumen des Pfarrhofs. Wegen der steigenden Nachfrage gibt es ab dem neuen Schuljahr eine Ganztagsschule. Der Verein Tagesmütter bietet eine Freizeitbetreuung an. Zudem wird eine Einheit Lernbegleitung durch die Lehrkräfte angeboten. Die Volksschule wurde dafür um zwei zusätzliche Räume erweitert.

Neues Feuerwehrhaus

Während das Schulprojekt finalisiert wird, starten bereits Planungsarbeiten für ein nächstes Projekt: Die Feuerwehrzeugstätte soll neu errichtet werden.

„Das bestehende Zeughaus wurde vor circa 40 Jahren errichtet und entspricht in vielerlei Hinsicht nicht mehr den nötigen Standards. Mit einer Sanierung wären die nötigen Änderungen nur mit enorm hohem Kostenaufwand möglich gewesen, sodass sich der Gemeinderat nach eingehender Prüfung einstimmig für einen Neubau entschieden hat“, so Probst. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, werden außerdem zusätzliche Löschwasserbehälter in zwei Siedlungsgebieten errichtet.


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