Wirtschaftskammer Braunau zieht Bilanz zum Jahreswechsel: "Die Lage ist fordernd, aber nicht aussichtslos"
BEZIRK BRAUNAU. Zwischen wirtschaftlichen Herausforderungen und vorsichtigem Optimismus zieht die Wirtschaftskammer Braunau zum Jahreswechsel Bilanz. Trotz Druck auf einzelne Branchen bleibe die regionale Wirtschaft, getragen von Unternehmergeist und Zusammenhalt, widerstandsfähig.

Die wirtschaftliche Lage zeige sich differenziert: Während manche Betriebe unter hohen Kosten, Bürokratie und internationalem Wettbewerbsdruck leiden, berichten andere von stabilen Auftragslagen. Vor allem strukturelle Veränderungen, etwa in der Automobilindustrie, hinterließen Spuren am Arbeitsmarkt. Dennoch sei die Stimmung besser als oft dargestellt.
„Wir müssen den Mut haben, die Dinge so anzusprechen, wie sie sind“, betont Wirtschaftskammer-Obmann Klemens Steidl. „Die Lage ist fordernd, aber sie ist nicht aussichtslos. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen.“
Breite Basis
Mit rund 6.800 Unternehmen und 33.000 Beschäftigten verfügt der Bezirk über eine breite Basis. Getragen werde sie von unternehmerischer Energie, Innovationskraft und Verantwortungsbewusstsein. Steidl unterstreicht: „Diese unternehmerische Energie ist nach wie vor vorhanden.“
Eigenverantwortung gefordert
Bezirksstellenleiter Klaus Berer sieht regionale Verantwortung als Schlüssel: „Wenn jede und jeder nur ein einziges Mal öfter regional kauft als bisher, macht das in Summe einen enormen Unterschied.“ Leistung und Eigenverantwortung bleiben laut ihm zentrale Voraussetzungen für Wohlstand und Zukunftssicherheit.


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