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BUCHKIRCHEN. Manfred „Stone“ Steiner kann es nicht lassen. Eigentlich am Ende seiner Karriere angelangt, steckte der Buchkirchner noch einmal die ganze Energie und Zeit in ein Radtraining, um beim „Race Around Austria“ über 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter rund um Österreich bestehen zu können.

Die Freude und Erleichterung nach dem Rennen war bei allen riesig. Foto: Steiner
  1 / 3   Die Freude und Erleichterung nach dem Rennen war bei allen riesig. Foto: Steiner

Ausschlaggebend dafür war ein Sportkollege, der Steiner mit Leonhard Helminger zusammenbrachte – ein toller Radfahrer im Ausdauerbereich, der aufgrund einer missglückten Behandlung um seinen Fuß kämpfen musste und nach dem Verlust von drei Zehen den Wiedereinstieg schaffen wollte.

Viele Hindernisse

Und dieser war von jeder Menge Hindernissen gesäumt: Ein Begleitfahrzeug hatte einen Defekt, der zur Entladung der Batterie führte, ein anderes wurde von einem ausparkenden LKW beschädigt. Trotz vorheriger Checks versagten die verpflichtenden orangen Blinklichter des Pacecars, einmal Verfahren geht auf das Konto einer streikenden Hupe, das Navi am Rad versagte den Dienst und die Beleuchtung der Räder war eine Herausforderung für sich.

Fehlende Berghärte

Trotz allem zogen die Fahrer und ihr 15-köpfiger Betreuerstab kontinuierlich rund um Österreich. Leo bekam Zweifel über das Gelingen im nächtlichen Mühlviertel, weil er in einer Baustellen-Endlosschleife hängen-blieb, Stone beim Überqueren des Glockners, wo sich doch die fehlende Berghärte als Manko erwies.

Nach 88 Stunden im Ziel

Nach Bewältigung der westlichen Berge und mit dem Dazustoßen von zwei Radspezialisten als Supporter konnte das Rennen am Sonntag kurz nach Mitternacht beim Attergauer Marktfest in der tollen Zeit von 88 Stunden bewältigt werden. Und für alle 17 Teammitglieder war es, obwohl im Ranking der Zweier-Teams der letzte Platz belegt wurde, ein Sieg – auch wenn das erfolgreiche Finishen für jeden etwas anderes bedeutete!


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