NR Hans Rädler zieht Bilanz: "Ich habe noch ein paar Ideen für die Region"
Nationalrat Hans Rädler (ÖVP) und Bezirksparteiobmann Franz Rennhofer (ÖVP) haben gemeinsam in einer Pressekonferenz Bilanz gezogen und auf die bevorstehende Wahl eingestimmt. Rädler schweben noch einige Ideen für die Region vor, wie z.B. der Masterplan für den ländlichen Raum, eine Reha-Anstalt oder Primärversorgungszentren.

„Ich ziehe heute meine Bilanz“, erklärt NR Hans Rädler zu Beginn und verweist auf das Golfplatzprojekt in Lanzenkirchen oder das Betreute Wohnen am Beispiel Hollenthon. Das Soziale liege Rädler vor allem am Herzen. „Lieber eine Straße weniger asphaltieren und mehr in das Soziale investieren.“
Thema Gesundheit und Soziales
Im Bereich Gesundheit habe es 600 neue Arbeitsplätze gegeben. Das Lebens.Med Zentrum in Bad Erlach wurde aufgebaut und die Kinderreha in Bad Erlach wird errichtet. Beim Thema Betreutes Wohnen erklärt Rädler, dass die Gemeinden Geld in die Hand nehmen müssten. Das Wichtigste sei, dass die Menschen Betreuung erhalten.
NR Hans Rädler hat auch die Problematik um die Nachbesetzung von Hausärzten angesprochen. 60 Prozent der Hausärzte würden in den nächsten Jahren in Pension gehen und der Nachwuchs fehlt. Laut einer Studie wäre es für 75 Prozent der Studenten vorstellbar Hausarzt zu werden allerdings mit anderen Rahmenbedingungen.
„Ich will drei Primärversorgungszentren haben in der Region mit Fachärzten mit Kassenverträgen“, sagt Rädler. Angedacht sind Pernitz, eines in der Buckligen Welt und einer im Wechselland.
Thema Landwirtschaft und Tourismus
An erster Stelle stehe der Masterplan für den ländlichen Raum. „Wir wollen die Verwaltungsstellen heraus bringen zu den Bürgern“, sagt Rädler. Alle Bürgermeister hätten den Masterplan unterschrieben. Dieser Forderungen werden dann an Erwin Präll übergeben, als Schirmherr.
Weiters verwies Rädler auf die neue Einnahmequelle für die Landwirtschaft durch Biomasse und Fernwärme-Netzausbau.
Thema Verkehr und Infrastruktur
Bezirksparteiobmann Franz Rennhofer erklärte die Aufgaben im Bereich Straßenbau. 3,5 Millionen Euro betrug das Jahresbudget. Als Beispiele wurden genannt: die Sanierung der Straße Wasserturm Richtung Weikersdorf oder Wiesmath Richtung Hollenthon.
Außerdem sei das E-Carsharing erfolgreich gestartet. „Wir haben eine sehr positive Bilanz“, sagt Rennhofer. Das Ziel waren zehn Gemeinden zu versorgen. Neun sind bestellt und der zehnte sei in Vorbereitung. Rennhofer: „IN Hochneukirchen war man am Anfang sehr skeptisch, aber im ersten Monat standen dann über 3.000 Kilometer auf dem Tacho.“ Vor allem Menschen aus dem Betreuten Wohnen und Jugendlichen würden das Angebot nutzen.


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