Keine Chance für Hochwasser im Einzugsgebiet von Pfuda und Pram
Diersbach. Erstmals im Jahr 1967 wurde über ein Rückhaltebecken an der Pfuda in Angsüß spekuliert. 43 Jahre später wurde mit dem Bau des größten Hochwasserschutzprojektes in der Geschichte des Wasserverbands Pramtal begonnen.

Am 3. Juli konnte das Rückhaltebecken eröffnet und in Betrieb genommen werden. Das Becken verfügt über ein Rückhaltevolumen von 1,2 Millionen Kubikmetern. Die Einstaufläche beträgt bei Vollfüllung rund 35 Hektar und reicht am Pfudabach zurück bis kurz vor die Ortschaft Mitterndorf. Die hochwasserreduzierte Wirkung des Rückhaltebeckens ist laut den Berechnungen an der Pfuda und der Pram bis zur Mündung in den Inn in Schärding gegeben. Durch dieses gemeindeübergreifende Projekt – die 800 Meter Dammlänge erstrecken sich über drei Gemeindegrenzen – ist die Region gegen ein sechzigjährliches Hochwasser geschützt.


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