Budget 2026: Schärdinger Gemeinderat will in Schule und Brücke investieren
SCHÄRDING. Der Schärdinger Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 19. Mai den Voranschlag für das Finanzjahr 2026. Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen sind darin mehrere wichtige Investitionen für die Zukunft vorgesehen.

Geplant sind unter anderem die Instandhaltung der Volksschule, Straßeninstandsetzungen, die Sanierung der Herzog-Ludwig-Brücke (Seilergrabenbrücke) sowie der weitere Ausbau von Photovoltaikanlagen und erneuerbarer Energie.
Schärding befindet sich mittlerweile im vierten Härteausgleichsjahr. Mit Unterstützung des Landes könne der laufende Betrieb jedoch weiterhin bewältigt werden. Bildungs- und Freizeiteinrichtungen wie Schulen, die Stadtbibliothek oder das Stadtbad bleiben finanziell abgesichert.
„Auch in diesem Jahr bemühen wir uns, für unsere Stadt die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Diese sind uns auch in Folge von sehr gut geführten Gesprächen mit dem Land OÖ gelungen“, sagt Bürgermeister Günter Streicher (SPÖ).
Zugleich verweist er auf die schwierige finanzielle Situation vieler Gemeinden. „Immer mehr Städte und Gemeinden können ihren Haushalt nicht mehr ausgleichen.“ Das Land und der Bund müssen ihm zufolge hierbei endlich Abhilfe schaffen. Gemeinsam mit dem Gemeinderat wolle man weiterhin „das Beste für unsere Stadt und die Bevölkerung erreichen“.
Finanzstadtrat Paul Königsberger zeigt sich ebenfalls zufrieden mit dem Beschluss des Voranschlags. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sei es gelungen, wichtige Leistungen für die Bevölkerung abzusichern und notwendige Investitionen sowie Sanierungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen.


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