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INNVIERTEL. Mit dem neuen Projekt „Kulinarikreisen“ soll das Inn- und Hausruckviertel auf besondere Weise erlebbar werden. Die digitale Plattform bringt Besucher direkt zu regionalen Produzenten, landwirtschaftlichen Betrieben, Lebensmittelmanufakturen und Handwerksbetrieben – also dorthin, wo regionale Spezialitäten entstehen.

Auf der Plattform ist etwa der in Roßbach angesiedelte Stablhof. (Foto: S'INNVIERTEL Tourismus/Matthias Klugsberger)

„Wir wollten zeigen, was unsere Region wirklich kann – und zwar dort, wo es entsteht“, sagt Projektleiter Georg Gumpinger aus Sigharting. Statt klassischer Führungen stehen persönliche Begegnungen, authentische Einblicke und der direkte Austausch mit den Menschen hinter den Produkten im Mittelpunkt.

Von Nudeln bis zum Bier

Aktuell beteiligen sich rund 40 Betriebe mit insgesamt 70 bis 80 unterschiedlichen Angeboten. Die Palette reicht von Nudelmanufakturen mit über hundert Sorten über Brauereien und Brennereien bis hin zu Betrieben mit außergewöhnlichen Produkten. Besucher erfahren vor Ort, wie Lebensmittel hergestellt werden, können verkosten und mit den Produzenten ins Gespräch kommen.

Die Organisation erfolgt über die Plattform www.kulinarikreisen.at. Gruppen geben dort Termin, Startort und Interessen an, die Abstimmung mit den Betrieben übernimmt das System. So entstehen individuelle Programme, die auf die jeweiligen Wünsche zugeschnitten sind. Vor allem Vereine, Firmen und organisierte Gruppen profitieren von der zentralen Planung und Koordination.

Erste Rückmeldungen

Die ersten Rückmeldungen fallen laut Gumpinger äußerst positiv aus. Teilnehmer schätzen vor allem die persönliche Atmosphäre und die neuen Einblicke in regionale Betriebe. „Viele sagen uns, dass sie Betriebe kennenlernen, an denen sie schon oft vorbeigefahren sind – ohne zu wissen, was dahintersteckt.“ 

Wie's Innviertel schmeckt

Initiiert wurde das Projekt vom Verein „Wie’s Innviertel schmeckt“ in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region. Ziel ist es, die Vielfalt regionaler Betriebe sichtbarer zu machen und gleichzeitig die Wertschöpfung vor Ort zu stärken. „Gerade in Zeiten, in denen Herkunft und Qualität von Lebensmitteln immer wichtiger werden, schafft Kulinarikreisen eine direkte Verbindung zwischen Produzenten und Konsumenten. Oder anders gesagt: Regionalität wird hier nicht nur gezeigt – sie wird erlebbar.“


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