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DIETACH. Etwa 16.000 Stimmen im Wahlkreis Traunviertel brauchen die Grünen, damit Spitzenkandidat Stefan Kaineder via Direktmandat in den Landtag einziehen kann.

Mit 30 Jahren ist Stefan Kaineder der jüngste Kandidat der Grünen für den Landtag. Derzeit ist der dreifache Familienvater in Karenz.
„Wir Grünen brauchen mehr Gewicht in der Landesregierung, wenn man die Politik des Betonierens nicht will“, sagt Stefan Kaineder. Statt hunderte Millionen Euro in den Straßenbau zu investieren, sollten die Öffis auch im ländlichen Raum forciert werden. Während die Zugverbindung von Linz bis nach Garsten gut funktioniert, sei etwas das Ennstal stark benachteiligt. „Um das zu ändern, braucht es nicht nur eine Strategie, sondern auch Geld“, sagt Kaineder.Regionale KreisläufeDer studierte Theologe ist beruflich bei Welthaus Linz in der Entwicklungszusammenarbeit tätig, derzeit allerdings in Karenz. Gelingt ihm im Herbst tatsächlich der Einzug in den Landtag, will der Dietacher seine politische Tätigkeit hauptberuflich ausüben. Für ein Direktmandat müssten die Grünen im Traunviertel kräftig zulegen. „Ich bin optimistisch, dass wir über zehn Prozent kommen“, so Kaineder. Ein Ziel sei auch, dass die Grünen bei der jungen Wählerschaft die stärkste Partei werden. Im Juli starten für den 30-Jährigen die Wahlkampftätigkeiten. „Ich will vor allem zeigen, dass regionale Wirtschaftskreisläufe funktionieren und die Leute davon überzeugen. Wir werden den ländlichen Raum nicht durch Industrialisierung retten. Kleine Strukturen sind für Krisen widerstandsfähiger.“Oberösterreich ist in fünf Wahlkreise unterteilt: Linz und Umgebung, Innviertel, Hausruckviertel, Traunviertel (Bezirke Steyr, Steyr-Land, Kirchdorf, Gmunden) und MühlviertelIm Traunviertel gibt es rund 197.000 WahlberechtigteErgebnis Landtagswahl 2009:ÖVP 45,56 %SPÖ 27,76 %FPÖ 13,37 %Grüne 8,81 %Sonstige 4,49 %  

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