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DIETACH/STEYR. Die besten Gemeinden, Projekte und Unternehmen aus dem Bereichen Umwelt, Energie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden durch die Verleihung des Ökostar 2015 vor den Vorhang geholt.

Der Bioladen in Dietach wurde als Ökostars-Betrieb ausgezeichnet. Foto: Land OÖ/Schauer
  1 / 2   Der Bioladen in Dietach wurde als Ökostars-Betrieb ausgezeichnet. Foto: Land OÖ/Schauer
Nach Fachkriterien ermittelt eine Jury die Top-Gemeinden in den einzelnen Bezirken und abschließend den Landessieger – Oberösterreichs Ökostars 2015. Diese Auszeichnung ergeht auch stellvertretend für die vielen Umweltpioniere, die in den Gemeinden diese Entwicklung – oftmals auch abseits des Gemeinderates – etwa in Arbeitskreisen oder den Pfarren vorantreiben.2000 Euro PreisgeldDie Bezirkssieger dürfen sich neben einer gut sichtbaren Auszeichnung durch die Ökostar-Tafel für das Gemeindeamt über je 2000 Euro für Umsetzungsmaßnahmen freuen. In den Statutarstädten wird ein besonderes Leuchtturmprojekt vorgestellt, in Steyr ist dies die Kinder Uni. Sie wurde 2004 gegründet und bis 2012 mit Sommerakademien an unterschiedlichen Standorten in Oberösterreich erweitert. Im heurigen Sommer werden landesweit 2000 Studierende zwischen fünf und 16 Jahren erwartet. „Bei den angelegten Kriterien war es nur logisch, dass für Steyr die KinderUni mit dieser erstmals verliehenen Auszeichnung bedacht wird. Denn was hier an Energie und Kreativität investiert wird, um Kindern und junge Jugendlichen Interesse an den Herausforderungen der Zukunft auf spielerische und zugleich intellektuell herausfordernde Art und Weise nahezubringen, fasziniert mich jedes Mal wieder aufs Neue“, sagt Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne).Die eigenen Errungenschaften im energetischen Bereich zeigen sich in der Gemeinde Dietach – Ökostars-Bezirkssieger Steyr-Land – mit den 61 installierten Photovoltaik-Anlagen. Dass das Thema Nachhaltigkeit auch für und von der nächsten Generation gelebt wird zeigt die Sonnenschule vor Ort, wie auch die PV-Anlagen auf dem Gemeindeamt, dem Kindergarten und dem Pfarrheim. Und eine weitere ist bereits beim Pumphaus am Pfarrberg in Planung. Weiters gibt es auch noch ein Gemeinde Elektro-Auto für Essen auf Rädern. Mit dem Bioladen wird im Zuge des „NETs.werk“ der Bevölkerung bewusste Ernährung noch einfacher gemacht und außerdem regionale Strukturen gestärkt. ?  

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