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EBENSEE. Bei einer Ebenseer Kripperlroas können von Weihnachten bis Maria Lichtmess, am 2. Februar, zahlreiche Landschaftskrippen besichtigt werden. Die Wanderung beginnt bei der Sonerkrippenschau im Museum Ebensee.

Detail aus der Krippe von Josef Stadler Foto: Hörmandinger
Detail aus der Krippe von Josef Stadler Foto: Hörmandinger

Im Museum Ebensee, geöffnet ab 26. Dezember täglich von 13 bis 17 Uhr, werden heuer die Ferdinand Fellner-Krippe, die Steinkogler-Pehmann-Krippe und die Schwaiger-Hanserl-Krippe aus dem Besitz des Museums, sowie die Sepp Huemer-Krippe als Dauerleihgabe gezeigt. Im Mittelpunkt steht die Krippe von Josef Stadler. Der frühere Gemeinde- und Bergrettungsarzt von Ebensee hat testamentarisch verfügt, dass die Familienkrippe nach seinem Ableben in den Besitz des Museums übergeht. Gezeigt wird auch eine Nagelschmiedkrippe aus Garsten, ein geschnitzter Krippen-Bildstock des Ebenseer Bildhauers Franz Pachinger sowie die von Vater und Sohn Rudolf Heissl geschnitzte Winterkrippe. Ergänzt wird die Schau von einer Bömischen Papier-Krippe und einer Kastenkrippe „Jesus am Ölberg“.

Sehenswert ist auch die nur wenige Meter entfernte große Krippe in der Pfarrkirche Ebensee sowie einige private Krippen (siehe Kasten). Nach alter Gepflogenheit wird bei den Krippen symbolisch für die Gaben, die zum Jesukind gebracht werden, eine Geldspende entrichtet.

Besichtigungen sind möglich bei: Familie Daxner, Rudolf Ippisch Platz 2 (nur Wochenende), Rosa Spiesberger, Rudolf Ippisch Platz 7, Max Höllmoser, Langbathstrasse 78, Alfred Reisenbichler, Langbathstrasse 66, Gasthaus Neuhütte, Langbathstrasse 27, Franz Frey, Bahnhofstrasse 77, Karin Ully-Polanschütz, Offenseestrasse 59, Hotel Post (Donnerstag bis Montag), Florian Wiener, Aritzbachstrasse 3, Naturmuseum Salzkammergut, Langwieserstrasse 111, und Franz Mittendorfer, Plankauweg 19a.


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