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EBENSEE. Was ist zu tun, wenn Radioaktivität austritt? In der Neuen Mittelschule Ebensee übten die Strahlenschutz-Experten des OÖ. Roten Kreuzes einen Tag lang, was bei Strahlenunfällen zu tun ist.

  1 / 2   Um trotz Strahlenbelastung arbeiten zu können, tragen die Experten Schutzanzüge - auch bei der Reanimation. Foto: ÖRK/LV OÖ.

Die Rotkreuz-Sondereinheit Strahlenschutz und ABC-Dekontamination ist vor allem dann im Einsatz, wenn Verletzte dekontaminiert (= „entstrahlt“ bzw. entgiftet) werden müssen. Dafür sind in Linz und Attnang-Puchheim zwei unabhängige, mobile DEKO-Einheiten stationiert.

Arbeit mit Strahlenschutz-Anzügen

Bei ihrer Landesübung in der NMS Ebensee übten die Strahlenschützer den Auf- und Abbau dieser Einheiten sowie die Handhabung der Geräte. An einem Sanitäreinsatzwagen und an mehreren Übungspuppen wurde die Kontaminationskontrolle nachgestellt, also eine mögliche Verstrahlung gemessen. Trainiert wurde auch das Arbeiten in Überdruck-Schutzanzügen und mit Filtergebläse. So übten die Strahlenschützer auch die Bergung eines Verletzten unter vollen Schutzbedingungen - also mit Schutzanzug und Maske.

Ganz ohne Maske gingen die Strahlenschutzexperten schließlich zum letzten Programmpunkt des Übungstages über - und ließ sich den Eintopf aus der Feldküche des Roten Kreuzes Ebensee schmecken.

 


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