Ebenseer Leichtathletik-Asse in Rekordlaune
EBENSEE/SALZBURG. Bei den Leichtathletik-Staatsmeisterschaften in Salzburg schrieben Verena Preiner und Roman Schmied (beide Union Ebensee) Vereinsgeschichte. Preiner holte Gold (400 Meter Hürden), Silber (Weitsprung) und Bronze (Kugelstoßen), Schmied wurde Vizestaatsmeister im Dreisprung.

Die EM-Siebente im Siebenkampf Verena Preiner erzielte am ersten Wettkampftag im Weitsprung 5,88 Meter und schrammte mit dieser tollen Weite nur um einen einzigen (!) Zentimeter an Gold vorbei. Vereinskollege Schmied startete zum ersten Mal bei österreichischen Staatsmeisterschaften im Weitsprung und sorgte für Spannung im gut besetzten Feld. Als er im fünften Versuch 7,15 Meter in den Sand setzte, bedeutete das nicht nur Bronze, sondern auch neuen Vereinsrekord. Dieser wurde bisher über Jahrzehnte von Alfred Costa gehalten – der Jubel war dementsprechend.
Verena Preiner verbessert 33 (!) Jahre alten Vereinsrekord
Tags darauf sprintete Preiner hochmotiviert über 400 Meter Hürden zum Staatsmeistertitel. Die Siegerzeit von 60,31 Sekunden bedeutet für die 20-jährige Top-Athletin nicht nur neue persönliche Bestleistung und die Goldmedaille, sondern ebenfalls einen neuen Vereinsrekord, den Brigitte König 33 Jahre (!) lang inne hatte. Eine Stunde später erkämpfte sie noch Bronze im Kugelstoß und komplettierte ihre Medaillensammlung.
Im Dreisprung musste sich Schmied als Titelverteidiger gegen den äußerst starken U20 WM-Vierten Philipp Kronsteiner behaupten. Durch den aufziehenden Wetterwechsel hatten es die Athleten sehr schwer, Anlauf und Sprung zu koordinieren. Der Ebenseer kam gut in den Wettkampf hinein, übernahm im dritten Versuch mit 15,58 Meter sogar die Führung, ehe ihm Kronberger mit 15,93 Meter im letzten Versuch doch noch den Titel entriss und dem Ebenseer “nur“ die Silbermedaille überließ.


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