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Leserartikel Marie Ruprecht-Wimmer, 03.08.2017 16:13

Die bildenden Künstlerinnen und Kuratorinnen Mag.art. Marie Ruprecht und Mag.art. Antonia Riederer laden zur Ausstellung ÜBER DIE NATUR DER DINGE in den KUNSTSALON und präsentieren eigene Arbeiten und Arbeiten geladener Gäste. Vernissage am Freitag den 1. September 2017 um 19.00 Uhr im Rahmen der Eferdinger Woche Finissage am Samstag den 21. Oktober 2017 um 17.00 Uhr im Rahmen der Tage des offenen Ateliers Oberösterreich  Öffnungszeiten: Samstags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr - Schmiedstraße 10 - 4070 Eferding

Einladung
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Gäste: Mag.art. ELFRIEDE RUPRECHT-POROD & Mag.art. CHRISTA PITSCHMANN

Zur Vernissage spricht: Landesrätin Mag. Christine Haberlander

Musikalische Improvisation: Flora Geißelbrecht

Begrüßung durch: Dir. Prok. Harald Kothbauer, Volksbank Eferding

Zur Finissage spricht: Dr. Elisabeth Mayr-Kern, Landeskulturdirektion OÖ

Ehrenschutz: Bürgermeister Severin Mair

Im künstlerischen Schaffen den Dingen auf den Grund zu gehen, sich mit Themen tiefergehend und über längere Zeiträume hinweg auseinander zu setzten verbindet die Künstlerinnen. Zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, Malerei und Fotografie werden Themen bearbeitet und Lösungen gefunden.

Dinge die uns umgeben, Dinge zwischen welchen sich unser Leben bewegt, Dinge die uns überdauern werden, stehen im Mittelpunkt der Arbeit ZWISCHEN DEN DINGEN von Marie Ruprecht. Das Zitat des österreichischen Malers Roman Scheidl „Wir Lebewesen füllen als Zeitreisende den Raum zwischen den Dingen“ war Ausgangspunkt und Wegbegleiter im Entstehungsprozess der neuen Werkserie, die speziell für diese Ausstellung entstanden ist. 

Vor hunderten von Jahren entwickelten Japanische Fischer eine Methode um ihren Fischfang zu dokumentieren. Mit Sumi-e Tinte und Reispapier fertigten sie Drucke von Fischen um Art, Aussehen und Größe festzuhalten. Anfangs nur zu dokumentarischen Zwecken genutzt entstand ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Japan eine eigene Kunstform die als Gyotaku bezeichnet wird. 

Ausgehend von dieser traditionellen japanischen Technik arbeitet die Künstlerin mit Gegenständen vorgefunden in ihrer unmittelbaren Umgebung, allesamt nicht weiter als ein paar Schritte von der Ateliertüre entfernt. Der Zufall wird eingeladen, die Dinge werden dokumentiert, festgehalten und durch die Notwenigkeit des Ausschnitts abstrahiert. Feinheiten und Strukturen werden sichtbar. 

Antonia Riederer über ihre Arbeit: „Mit Hilfe der Malerei wird das mir Wesentliche sichtbar gemacht. Das Gesehene oder Erdachte wird durch die Abstraktion ins Bildhafte transportiert. Somit wird der Gegenstand nicht verdrängt – er wird verwandelt. Es entwickelt sich eine eigene Formensprache die meiner Sichtweise entspricht.“

Über die Künstlerinnen:

Marie Ruprecht - www.marieruprecht.at 

Marie Ruprecht, 1975 in Oberösterreich geboren, lebt und arbeitet in Aschach an der Donau. Sie studierte Experimentelle Visuelle Gestaltung am Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz und arbeitet seit 1994 in den Bereichen Fotografie, Video, Mixed Media, computerbasierte Techniken sowie Zeichnung, Malerei und Raumbezogene Videoinstallation. 

Antonia Riederer - www.antonia-riederer.at 

geboren 1971 - 1993-94 Ausbildung zur Werbedesignerin - 1996 Beginn des Studiums der Malerei / Grafik an der Kunstuniversität Linz - 2001 Diplom Zahlreiche Studienreisen z.B.: Italien, Frankreich, USA, England, Mexiko, Jordanien, Belgien, Schweiz, Spanien

Elfriede Ruprecht-Porod - www.ruprechtporod.at

Elfriede Ruprecht-Porod, 1952 in Landshaag a.D. O.Ö. geboren lebt und arbeitet in Altenfelden. Sozialisiert an der Donau, zwischen Aschach und Landshaag. 1971 bis 1973 Studentin der Meisterklasse für Keramik bei Prof. G. Praschak an der Kunstschule der Stadt Linz. 1971 Übernahme an die Hochschule für Künstlerische und Industrielle Gestaltung Linz. 1976 Diplom (Maga.art.) 1976 Gründung der Kunstwerkstatt Ruprecht, gemeinsam mit Wolf Ruprecht.

Christa Pitschmann - www.christaistleitner.at

Christa Pitschmann 1971 in Freistadt geboren, lebt und arbeitet in Linz/Österreich. 2001 - 2008 Studium Bildende Kunst, Bildhauerei - TransmedialerRaum, Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Diplom mit Auszeichnung. 1990 - 1991 Studium Bildhauerei, Hochschule für künstlerischeGestaltung Linz


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