Kunst, die zu denken gibt: 64. Jahresausstellung der Künstlergilde Eferding
EFERDING. Beeindruckender Denkraum, interessante Diskussionen, eine lebendige Ausstellung! – so schreibt eine Besucherin im Gästebuch über die Jahresausstellung der Künstlergilde Eferding. Es war den Ausstellern also auch heuer wieder gelungen, einen Einblick in das künstlerische Schaffen in der Region zu geben.

Elisabeth Mayr-Kern zeigte in ihren Eröffnungsworten die Bedeutung von Kunst für die Gesellschaft auf und betonte wie wichtig dieser Beitrag auch im lokalen Kontext ist. So ein Beitrag war auf jeden Fall die Sonderschau „Denkraum“. Das Gedenkjahr 2018 war der Anstoß für die Künstlergilde, Arbeiten zu entwickeln, Werke zu suchen und in einen Zusammenhang zu stellen, der Denkräume eröffnet und Fragen stellt.
Unter diesem Motto stand auch die Matinee am Sonntag, bei der Schriftstellerin Karin Peschka und Musiker Norbert Trawöger zu Gast waren. Nach dem Screening des Animationsfilm „Wegstücke“ und einer kurzen Lesung wurde gemeinsam „laut gedacht“. Ein Gespräch über Kunst und Politik, Verantwortung und Kompromisse entwickelte sich, bei dem sich auch das Publikum einbrachte und in der Ausstellung ein „Raum zum Denken und Reden“ entstand.


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