Bezirksstellenversammlung des Roten Kreuzes Eferding
EFERDING. Bezirksstellenleiterin Michaela Schwinghammer-Hausleithner lud die Mitarbeiter und Ehrengäste ins Eferdinger Bräuhaus, wo die statutengemäße Bezirksstellenversammlung des Roten Kreuzes im Bezirk Eferding abgehalten wurde. Im Anschluss daran hielt Georg Fraberger einen Votrag zum Thema „Schicksal und Sinn“.

Der Rückblick auf das Jahr 2014 war wiederum ein sehr positiver. „Das perfekt organisierte 4-tägige Landesjugendlager 2014 in einer Zeltstadt in Pupping mit über 600 Teilnehmern war die meisterhafte Leistung der Freiwilligen des Bezirkes im Jahre 2014“, so die Bezirksstellenleiterin
Michaela Schwinghammer-Hausleithner. Fast alle Leistungsbereiche haben Steigerungen erfahren. „Wenn wir uns auch bei manchen Leistungen mehr über eine Rückgang freuen würde, weil das weniger Not oder Leid bedeutet, so können die vielen Freiwilligen, aber auch Beruflichen und Zivildiner der drei Ortsstellen Eferding, Hartkirchen und Wilhering stolz sein, dass es gelungen ist, trotz der Steigerungen allen Hilferufen fachlich und zeitlich in gewohnter Weise nachzukommen“, so Bezirksgeschäftsleiter Franz Puttinger.
870 Mitarbeiter, davon sind 604 Freiwillige, 212 Jugendliche in den 10 Jugendgruppen, 16 Zivildiener und 38 Angestellte weist der Personalstand auf. 103.606 Stunden haben alleine die Freiwilligen erbracht. Dabei wurden im Rettungsdienst fast 13.000 Aufträge durchgeführt, 4.500 Sozialmarkteinkäufe abgewickelt, 11.400 Essensportionen zugestellt, 2.700 Stunden im Besuchsdienst, der Hospiz und im GenerationenCafe Zeit geschenkt, 955 Menschen in Erster Hilfe geschult und in 33 Kriseninterventionen Beistand geleistet. 295 Kindergartenkinder von 7 Kindergärten lernten mit ROKO einen richtigen Notruf abzusetzen. Mag. Schwinghammer-Hausleithner gab auch einen Ausblick in die Zukunft. Mit der von ihr initiierten Strategiegruppe im Bezirk wurden für die nächsten Jahre die Arbeitsschwerpunkte festgelegt.
Schwinghammer-Hausleithner führte dazu aus, dass einer der Schwerpunkt die interessante und attraktive Gestaltung der Freiwilligkeit sei, mit dem Ziel neue Freiwillige zu gewinnen. Sie unterstreicht aber, dass ein zweites ebenso wichtiges Thema ist, den aktiven Freiwilligen solche Rahmenbedingungen bereit zu stellen, in denen sie sich wohl fühlen und die sie dazu veranlassen lange, mit Freude und Begeisterung dieser Tätigkeit nachgehen zu wollen. Mitarbeiter neu zu gewinnen ist wichtig, die schon vorhandenen und erfahrenen Kollegen leichtfertig zu verlieren wäre nicht klug. „Ein erfreuliches positives wirtschaftliches Ergebnis aufgrund sinkender Ausgaben zeigt den sparsamen und sorgsamen Umgang der Mitarbeiter mit den bereitgestellten Ressourcen“ dankte Finanzreferent Knoll den Mitarbeitern. Die Entlastung der Bezirksstellenleitung auf Antrag der Rechnungsprüfer Lindinger und Raab wurde einstimmig erteilt.
Die Zeit-, Geld und Blutspende sind die tragenden Säulen des Roten Kreuzes. Wer immer sich in irgendeiner Form im Roten Kreuz engagieren will, für den hat das Rote Kreuz die passende Jacke jedenfalls parat. Im Internet auf www.roteskreuz.at/eferding oder telefonisch unter 07272/2400-22 bei Frau Pühringer bzw. direkt beim Roten Kreuz in Hartkirchen, Eferding oder Wilhering gibt es alle notwendigen Informationen.
Im Anschluss hat Dr. Georg Fraberger in seinem Vortrag „Schicksal & Sinn“ die Verbindung zur Arbeit der Rot-Kreuz-Mitarbeiter thematisiert. Hilfe zu benötigen hat immer etwas Beschämendes, aber darin sieht Dr. Fraberger das Schöne an der Arbeit im Roten Kreuz, weil diese Menschen die Rot-Kreuz-Helfer in ihre Seele blicken lassen, was eine sehr innige sinngebende Verbindung herstellen kann, wovon beide Seiten profitieren.


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