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EFERDING.  „Zentangle“ heißt der Stil, mit dem die Eferdingerin Christina Landl (29) aus geometrischen Mustern kleine Kunstwerke erschafft.

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von ELISABETH ZEILINGER

„Das Zeichnen beruhigt mich einfach und bedeutet für mich einen Ausgleich zur Arbeit. Wenn dabei dann ansehnliche Motive entstehen, dann freut es mich umso mehr“, sagt die Künstlerin im Tips-Gespräch. Obwohl ihre Motive aus sehr symmetrischen und geradlinigen Formen bestehen, verwendet sie nie ein Lineal dafür. „Alles wird frei Hand gezeichnet und die Idee zu Muster und Motiv entsteht währenddessen spontan“, verrät die 29-Jährige. Zwar habe sie schon immer gerne gezeichnet, die asiatische Zeichentechnik „Zentangle“ wendet sie aber erst seit rund 1,5 Jahren an.

Erfolg mit Kunstwerken

Überraschend kamen dann die positiven Rückmeldungen: „Nachdem ich einmal eine Zeichnung in sozialen Medien gepostet habe, kam viel Zuspruch und die Leute fragten meine Bilder an“, so Landl. Mittlerweile werden ihre Motive auf Handycover, Kosmetiktäschchen, Stoffsackerl oder Postkarten gedruckt, die dann auf kleinen Kunstmärkten von anderen Ausstellern in der Region verkauft werden. Christina Landl selbst ist „ihre größte Kritikerin“, wie sie sagt. Sobald das Motiv steht, komme es schon öfter vor, dass sie die Zeichnungen dann vier- oder fünfmal anfertigt, bis sie in ihren Augen perfekt sind. Leben kann die 29-Jährige von ihren Bildern nicht, obwohl sie sich als freiberufliche Künstlerin schon ein zweites Standbein aufgebaut hat. „Dafür fühle ich mich in meiner jetzigen Arbeit viel zu wohl. Aber ich träume schon einmal von einer eigenen Vernissage“, so Landl.


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