Marko Raguz: Wir müssen die Gesundheit der Leute vorne anstellen

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Lisa Hackl Lisa Hackl, Tips Redaktion, 31.03.2020 17:14 Uhr

EFERDING. Der 21-jährige Marko Raguž ist zurzeit einer der vielversprechendsten Spieler des Linzer Fußballclubs LASK. Im Tips-Interview spricht der gebürtige Grieskirchner, der in Eferding aufwuchs, über Fußball, seinen Präsenzdienst und seine Ziele.

Tips: Wie sieht dein Alltag zurzeit aus?

Raguž: Ich absolviere gerade bis Juli meinen Präsenzdienst beim Bundesheer. Letzte Woche waren wir freigestellt, in dieser Woche sind wir als Unterstützung für die Nachfassung in Apotheken zuständig. Wir helfen dort bei der Kommissionierung und räumen Regale ein.

Tips: Bleibt da noch Zeit für das Fußballtraining?

Raguž: Ja, wir haben vom Trainer ein anspruchsvolles Programm für zuhause erhalten, das etwa 1,5 Stunden pro Tag dauert, es besteht aus Laufen und Krafttrainings. Diese Zeit ist anstregend für uns, weil wir nicht planen können, wie lange diese Pause noch dauert.

Tips: Das heißt, es ist noch kein nächstes Training in Sicht?

Raguž: Nein, wir werden darauf warten müssen, dass sich die Sicherheitssituation ändert, dann werden die Tranings wahrscheinlich schnell wieder anfangen, aber bis dahin müssen wir uns zuhause fit halten.

Tips: Bist du mit deinen Teamkollegen in Kontakt?

Raguž: Ja wir haben regelmäßige Teammeetings, bei denen auch der Präsident [Anm. Siegmund Gruber] dabei ist. Da erzählt jeder, wie es ihm geht und was er zurzeit so macht. Den anderen Spielern geht es sehr gut, auch sie verbringen die Zeit momentan zu Hause.

Tips: Gibt es einen bestimmten Moment in deiner Karriere, auf den du besonders gern zurückblickst?

Raguž: Ich glaube, da müsste ich die gesamte aktuelle Saison nennen, da waren seit Sommer so viele schönen Momente dabei. Die Spiele gegen den SK Rapid und den Fußballklub Austria Wien waren etwas Besonderes, genauso wie die zwei Tore, die ich gegen Alkmaar Zaanstreek schießen konnte. Insgesamt war das eine sehr gute Saison.

Tips: Was sind deine nächsten Ziele?

Raguž: Mir ist am Wichtigsten, dass wir bald alle wieder gemeinsam am Fußballfeld stehen können. Die Gesundheit der Leute muss vorne angestellt werden und auf Fußball müssen wir erst mal ein bisschen verzichten. Sobald die Gesundheit der Menschen gesichert ist, gehen wir es dann wieder an.

Tips: Was war das für ein Gefühl, ein Spiel im leeren Stadion gegen Manchester United zu spielen?

Raguž: Es war nicht dasselbe Gefühl wie wir es sonst kennen, weil keiner da war, das hat sich sicher auch auf die Mannschaft ausgewirkt. Vielleicht ist das Ergebnis auch deshalb so schlecht für uns ausgefallen.

Tips: Welchen Bezug hast du momentan zu Eferding?

Raguž: Ich wohne nach wie vor hier bei meinen Eltern, auch meine Freundin lebt in der Nähe, und deshalb fahre ich auch während der Saison immer wieder zurück nach Eferding und bin im Moment viel zuhause.

 

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