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HARTKIRCHEN. Jeden Tag zur Schaunburg – dort den Bergfried hinauf - und dann wieder retour: Thomas Falkner, Obmann des Lauf- und Tretrollerclub Fraham, hat dies 30 Tage in Serie gemacht

Thomas Falkner stieg 30 Tage lang zur Schaunburg auf. Foto: ltrc fraham
Thomas Falkner stieg 30 Tage lang zur Schaunburg auf. Foto: ltrc fraham

Da er im heurigen Jahr keine Wettkämpfe bestreiten konnte, wollte er alternative Herausforderungen in Angriff nehmen. Jeden Tag wurde in Fraham gestartet und von hier aus der Weg auf den Burgturm in Angriff genommen, manchmal auch einfach als Zwischenstation auf den Weg zur Arbeit oder dann auf dem Nachhauseweg.

Alte Steinmauern und das Wetter

Nebel, Regen, Schnee und Sonnenschein – das alles in Kombination mit den alten Steinmauern – lässt jeden Tag eine eigene Stimmung entstehen. Zusätzlich spielt natürlich auch die jeweilige Tages- oder Nachtzeit eine Rolle. Und so präsentierte sich die alte Burg jeden Tag gänzlich anders. „Die genialste Stimmung allerdings herrscht zwischen fünf und sechs Uhr morgens. Stille, das Wissen, der Einzige in der gesamten Burganlage zu sein, diverse Geräusche der Natur“, lassen laut Falkner ein Gänsehautfeeling entstehen. „Man wird dabei selber ganz ruhig, hört seinen Atem und sieht im Schein der Stirnlampe Atemwölkchen.“

Eine Menge Möglichkeiten an Wegen gibt es zur Schaunburg zu kommen. Auch in dieser Hinsicht wurde es nie langweilig, es gab zudem immer wieder Neues zu entdecken. Nur das letzte Stück den Turm hinauf war jedes Mal das gleiche – und die Anzahl der Stufen wurde jedes Mal mitgezählt.


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