Hartkirchner setzen sich für die Rettung von Lebensmitteln ein
HARTKIRCHEN. Eine Gruppe von Hartkirchnern hat sich zusammengefunden, um Lebensmittel zu retten. Sie haben sich der Initiative „foodsharing“ angeschlossen. Neue Mitglieder sind weiterhin willkommen.

Die Essensretter gehen mit verschiedensten Betrieben Kooperationen ein und retten dabei Lebensmittel, die sonst in der Mülltonne gelandet wären. Neben abgelaufenen Produkten gehört dazu auch Essen, dass Verpackungsschäden aufweist oder überproduziert wurde. Im Anschluss können die Speisen in der Gemeinschaft oder über „Fairteiler“ Schränke aufgeteilt werden. Dabei handelt es sich um öffentlich zugängliche Bereiche oder Kühlschränke, in die jeder etwas hineinlegen oder herausnehmen darf. Neue Mitglieder müssen eine Einschulungsphase mit anderen Lebensmittelrettern absolvieren, bei der die Arbeitsweisen vermittelt werden. Über die Online-Plattform foodsharing funktioniert die Vernetzung mit anderen Mitgliedern. Überregionale Themen, Veranstaltungen und Informationen werden dort veröffentlicht. Die Ortsgruppe Hartkirchen ist auf der Suche nach Menschen, die sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen. Sechs Mitglieder sind in der Gemeinde bereits aktiv. Langsam möchte man Betriebe gewinnen, die in der Region Lebensmittel spenden.
Initiative aus Berlin
2012 wurde die erste Foodsharing-Initiative in Berlin gegründet, mittlerweile gibt es mehr als 200.000 registrierte Nutzer in Österreich und weiteren europäischen Ländern. Bei den Fairteilern können alle Menschen Lebensmittel abholen, Unabhängigkeit und Kostenfreiheit sind zentrale Themen der Foodsharing-Initiative.


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