„Schach matt“: Ausdauer und Strategie sind beim Schachverein gefragt

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Franz Hawelka ist Obmann und Mitbegründer des Grieskirchner Schachvereins. (Foto: LangS)
Sabrina Lang Sabrina Lang, Tips Redaktion, 07.05.2021 09:00 Uhr

GRIESKIRCHEN. Dame, König, Bauern, Türme, Springer oder Läufer - sie alle sind Spitzensportler und wichtige Bestandteile des traditionellen Schachspiels. 1933 offiziell gegründet, zählt der Grieskirchner Schachverein heute zu den besten der Region.

Logik, eine gute Strategie und Ausdauer braucht es, um den Gegner im Spiel „Schach matt“ zu setzen. Perfektioniert haben dies die Mitglieder vom Schachverein Grieskirchen. Bis in die Bundesliga haben sich die Grieskirchner mit Dame, König und Bauern hinaufgespielt und messen sich dort - aktuell auf Tabellenplatz fünf - mit den Besten ihrer Zunft. Gespielt wird in einer Spielgemeinschaft mit Bad Schallerbach. Nach einigen Unterbrechungen wird seit 1975 durchgehend beim Verein gespielt. Damals haben Alois Schwabeneder, Georg Loimayr und Franz Hawelka dem Schachsport in Grieskirchen neuen Schwung verliehen.

Ein Sport für alle Altersgruppen

Das Tolle am Schachspiel sei laut Obmann Franz Hawelka, dass man den Sport in jeder Altersgruppe ausüben könne. Das jüngste Mitglied ist 18 Jahre, das älteste 85. Eine Sache fehlt allerdings im Verein: die Frauen. Natürlich freue man sich auch über weibliche Mitglieder, sagt Hawelka. Aber worauf kommt es nun beim Schachspiel an, um den Gegner ins Schach matt zu drängen? „Mit einer guten Eröffnung ist schon viel gewonnen. Hier sollte man keinen Fehler machen. Im Mittelspiel muss man sehr strategisch arbeiten und im Endspiel sollte man darauf achten, die gute Stellung verwerten zu können. Hier kann man auch noch viel versabeln“, erklärt Hawelka.

Schachspieler müssen fit sein

Zwar sind Springer und Läufer Teil des Spiels, doch dass Schach zum Spitzensport gehört, ist für manche nicht einleuchtend. Doch in Wahrheit ist eine Partie, die durchaus bis zu sechs Stunden dauern kann, für die Spieler ein wahrer Kraftakt. „Wenn der Spitzenspieler nicht fit ist, wird er nichts bewegen können. Es kommt auch vor, dass die Profis bei Turnier an Gewicht verlieren“, sagt der Obmann. „Es ist sehr anstrengend und man muss über mehrere Stunden sehr aktiv sein“, so der Schachspieler. Vom fünfminütigen Blitzschach bis zum 15-Minuten Schnellschach gibt es auch die stundenlangen Partien. Schach als Trend Mit dem Corona-Lockdown und der Netflix-Serie „Das Damengambit“ erhielt der Schachsport wieder Aufwind. „Dennoch ist es schade, dass Schach in der Schule nicht angeboten wird“, meint Hawelka. Jeden Donnerstag um 20 Uhr treffen sich die Schachspieler in der Manglburg (abhängig von aktuellen Corona-Maßnahmen). Interessierte können jederzeit vorbeischauen oder melden sich vorab bei Obmann Franz Hawelka.

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