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EFERDING. Fabian Schleindl aus Eferding tanzt seit seiner Kindheit. Unter dem Namen „B-Boy Monkey“ hat er sich in der sogenannten „Breaking“-Szene nach oben gekämpft. Für das Jahresfinale der Streetdance Battle Series am Samstag, 7. Dezember, in Linz liegt er im Jugendbewerb derzeit in Führung.

  1 / 2   Fabian Schleindl tritt beim Jahresfinale der Streetdance Battle Series in Linz an. (Foto: Marc Jacob Visual Arts/Markus Eggensberger)

Mit acht Jahren hat Schleindl im Eferdinger Kreaktiv eine Show gesehen, die ihn sofort gefesselt hat. Er hörte mit dem Fußballspielen auf und fing an zu tanzen. Im Kreaktiv werden alle Formen von Hip-Hop unterrichtet, doch schon bald konzentrierte sich der inzwischen 18-jährige Eferdinger unter Anleitung seines Trainers Stefan Buchroithner vor allem auf „Breaking“. In dieser Zeit erhielt Schleindl auch seinen Künstlernamen, den man sich in Tänzerkreisen nie selbst aussuchen darf. Da der Eferdinger zu dieser Zeit besonders gern eine Tanzbewegung namens „Monkey Swing“ vollführte, gab ihm Buchroithner den Namen „Monkey“. Gemeinsam mit seinem Trainer verließ Schleindl das Kreaktiv und die beiden gründeten die „MadeFromScratch Crew“. Mit Anfang Jänner möchten Schleindl und Buchroithner auch einen eigenen Verein gründen. Dessen Standort wird sich jedoch in Linz befinden, da es laut dem 18-Jährigen dort einfacher ist, Hallen für das Training zu finden.

Streetdance Battle

Bei einem Streetdance Battle treten die verschiedenen Tänzer einzeln gegeneinander an. Die Musik, zu der sie tanzen müssen, hören sie erst unmittelbar vor dem Wettkampf. Beim Bewerb in Linz muss Schleindl gegen mehrere Tänzer aus seiner Kategorie antreten, darunter auch welche aus seiner eigenen Crew. Unter seinen Konkurrenten gibt es auch Teilnehmer aus Deutschland, die man laut dem 18-Jährigen keinesfalls unterschätzen darf. „Ich werde mein Bestes geben, aber natürlich kann immer etwas passieren. Das tatsächliche Ergebnis hängt immer sehr stark von der jeweiligen Tagesverfassung ab. Aber meine Chancen stehen gut“, sagt Schleindl. „Am wichtigsten ist, dass man immer am Ball bleibt. Auch bei Niederlagen darf man niemals aufgeben.“

Der Tanzstil der Gangs

Entstanden ist der Tanzstil „Breaking“ in New York. Dort begannen die Gangs mit der Zeit, ihre Konflikte untereinander durch Tänze auszutragen. Diese Tanzform besteht aus speziellen Schritten, Posen und Bewegungen. Die Tänzer werden B-Boys und B-Girls genannt.


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